Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Perugino
Person:
Knapp, Fritz Perugino
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-743000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-743922
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Abb. 62. Sokrates. Federzeichnuiig.  erstarrt feine Kunst in täten 
F1ske:1z,iissizie:k. c3u Seite 87.; Schemen. Man muß oft kleinliih 
intim werden, um da oder dort 
unter der gleichmäßigen Oberfläche eine innere Bewegung, irgendeine kleine Feinheit oder 
einen nicht gekannten Reiz zu entdecken. 
Schon das nächste Werk, das Altarbild für die Kapelle im Rathaus von Perugia, 
an deren Vollendung er endlich nach erneuter Mahnung  am 6. März 1496 war 
der Auftrag erneuert  sich daran machte, zeigt schon eine bedeutende Abkuhlung und 
Ernüchterung CAbb. 42J. Jn der Bezeichnung nennt er hier zum ersten Male seine 
eigentliche Vaterstadt: HOC iPBTRUs  DE s CHASTRO sPLEBlsiPINXIT. Das sind alles 
dieselben Typen und Posen, nur ist alles leerer, äußerlicher und oberflächlicher geworden. 
Der Künstler arbeitet aus dem Handgelenk. Die Natur und Naturstudien kennt er nicht 
mehr. In der Durchbildung der Gewänder ebenso wie in der Herausarbeitung der 
Gesichter, des Ausdrucks, des Charakters ist alles flüchtiger geworden. Alles geht nach 
einem Schema, und die feinen Reize der früheren Bilder fehlen. Warum baut er solch 
einen plumpen Thron auf, wo er früher doch die feine Silhouette. der Gestalt so klar, 
so schön vor den hellen Himmel hingestellt hatte. Wo ist die feine Schwungkraft der 
Linien hin, die einst in melodischem Rhythmus die Stimmungen der Seele, den Ausdruck 
des Heiligen akkordierten, heraushobenP Wo ist die zarte Durchleiichtung des Ganzen 
hin, wo das Licht, das leicht über die Figuren hineilt9 So glatt und poliert elegant das
        

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