Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Perugino
Person:
Knapp, Fritz Perugino
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-743000
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-744426
dahinten strahlt im lichten Schein der Ferne eine einfache Wiese mit Bäumen bepflanzt 
als Stimmungsbild der Natur, fern von menschlicher Kultur. Der zarte, lichte Gesamt: 
ton gibt dem Bild mehr denn allen andern Werken Peruginos den Charakter der Pleinairs 
malerei, wo die Luft und der zarte Dunst in derselben das Licht leicht zittern macht 
und nach der Tiefe hin eine völlige Auflösung der Farbtöne veranlaßt. Mit diesem 
schönen, stimmungsreichen Bilde, der schönsten Reduktion, die das Thema der Taufe 
Christi im italienischen Quattrocento je erhalten, wollen wir diese römische Epoche Perus 
ginos abschließen. 
Der 
Hltersltil. 
1509s 
1523. 
Mit Rom und dem ehrenvollen Auftrag dort ist der legte Höhepunkt in Peruginos 
Laufbahn erreicht. Von jetzt an geht es andauernd bergab. Die neue Generation 
drängt ihn wie manchen andern beiseite, und bald finden wir ihn nur noch fern von 
den großen Zentren als kleinen Provinzmaler. Von Rom begibt er sich zunächst 
nach Afsisi, dort ein Fresko der Kreuzigung zu malen, dann nach Siena, wo er am
        

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