Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geselschap
Person:
Jordan, Max Geselschap, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-735944
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-736156
zusammen studierten. Ein Rock und ein Paar Stiefel mußten lange genug vors 
halten. Abwechselnd war dann Einer der Freunde stubenkrank oder sie gingen, jeder auf 
dem andern Fuße lahm, in Einem Stiefel und Einem Pantoffel über die Straße. Aber 
die gute Laune und der Fleiß litten darunter nicht. 
Mit zwanzig Jahren  1855  kam er nach Düfseldorf, u1n unter Bendemann 
feine Studien fortzuseyen, der seine Begabung bald erkannte und ihn an mancher Arbeit 
Kardinal. 
Vi1dskizzes 
cZu Seite 7.; 
beteiligte. Aber ein fruchtbares inneres Verhältnis gestaltete sich zwischen Lehrer und 
Schüler nicht. Ebensowenig wußte sein älterer Bruder Eduard, ein tüchtiger Genres und 
Historienmaler im Sinne des damaligen rheinischen Kunstgeistes, ihm förderlich zu sein. 
Der bedeutende Altersabstand von zwanzig Jahren würde die Entfremdung nicht erklären. 
Denn genau so viel älter war der einzige Künstler in Düfseldorf, an den sich Geselschap 
aufs engste anschloß. Es war ein seltsamer Fremdling inmitten der Düsseldorfer 
Künstlerschast, dieser blonde westfälische Bauernsohn Theodor Mintrop, der schon dreißig 
Jahre zählte, als er in die Akademie eintrat. Eduard Geselschap hatte ihn entdeckt.
        

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