Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Luca della Robbia und seine Familie
Person:
Schubring, Paul Della Robbia, Luca
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-734438
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3833945
Abb. 63. Nach Luna della Robbia: 
Nach einer Origiaalphotographie von C 
Decke in S. 
sehr. Alinari it 
Giobbe, 
Florenz. 
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1ed ig. 
Seite 64. 
ist vor 1470 gestorben. Andrea ist der einzige Neffe, der Lukas Glasurgeheimnis, artem 
satis 1ucratjvam erbt; Simone, der nichts gelernt hat, erbt alles Vermögen. 
Jn diesen Verhältnissen und dieser Umgebung hat Luea von 1446 bis 1482, also 
38 Jahre lang, gelebt. Seinen Austritt aus der Brudersehaft im Jahre 1449 erkläre 
ich mir durch den Tod des Bruders Marco, der zwischen 1446 und 1451 gestorben 
sein muß; er fühlte wohl die Verpflichtung, den Kindern seines Bruders den Vater zu 
ersehen und ihnen alles Geld zu vererben. 
Wie bei der Kapelle Pazzi, so sind auch die nächstfolgenden Arbeiten Lueas Deko. 
rationsarbeiten im Zusammenhang mit der Architektur. Es handelt sich zunächst um 
die erst kürzlich wieder bekannt gewordenen Arbeiten in der Jmpruneta. 
Dieser ,,Pinienhain9 Lin pioneti1J im Val d7Arno hinter der Certosa, hochgelegen und 
selbst in heißer Zeit nicht ohne Kühle, so daß er schon früh wie ValIombrosa als Sommers 
quartier beliebt war, besaß seit alter Zeit ein wunderkräftiges Heiligenbild, das viele 
Wunder getan und selber viele Fährlichkeiten siegreich überstanden hatte. Namentlich 
wußte es einen unsichtbaren und unheimlichen Feind, die Pest, zu stellen; oft holte man 
es aus dem Tabernakel seiner kleinen Dorfkirche, brachte es in etwa vierstündiger Pros 
zession nach Florenz auf den PlaH vor S. Feliee, wo es neben dem nicht weniger 
berühmten Verkündigungsbilde der Servi Segen und Heilung spendete. Liest man in
        

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