Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Holbein der Jüngere
Person:
Knackfuß, Hermann Holbein, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-731332
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-731702
Haus 
Holbein 
jüngere. 
Abb. 
in denen er die Vollkommenheit der Ähni 
lichkeit preist, ohne den leisesten Zweifel ans 
erkennen. Ausgezeichnet ist die Farben; 
stimmung des Gemäldes. Der schöne Kopf, 
warm von Hautsarbe und mit rötlichs 
braunem Bart und Haar, hebt sich im 
Rahmen einer mit schwarzem Pelz besetzten 
schwarzen Kleidung, die ein Unterwams von 
hel1blauem Damast und den weißleinenen 
Hemdkragen sehen läßt, von einer tiefi 
blauen Luft ab. Das Blau der Luft wird 
leicht belebt durch einen Fernblick auf be; 
schneites Hochgebirge und kräftig begrenzt 
und durchschnitten durch die warmen braunen 
und grünen Töne von Stamm und Zweigen 
eines Feigenbau1nes. An dem Baumstamm 
hängt in hölzernem Rahmen die pergai 
mentene Tafel mit der Inschrift, die außer 
jenen Versen den Namen des Malers und 
des Abgemalten und das Datum C14. Ok: 
tober 1519J trägt CAbb. 20J. 
Am 3. Juli 1520 leistete Holbein der 
Stadt Basel den Bürgereid. Wahrscheinlich 
um dieselbe Zeit vermählte er sich mit Frau 
Elsbeth, einer Witwe. Erwerbung des Bürs 
gerrechts und Verehelichung wurden vers 
mutlich von den Baseler Zunstordnungen 
ebenso ausdrücklich wie von denjenigen ans 
derer Städte von jedem verlangt, der sich 
als Meister niederlassen wollte.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.