Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Reinhold Begas
Person:
Meyer, Alfred Gotthold Begas, Reinhold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729837
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-730717
Reinhold Begas. 
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stige Hülle. Das ist wiederum ein prin- zu Unbesti1nmte 11ndZerflosfene und ebenso 
cipieller GegensaH zu der bei Rauch und alles bis zur Zerriffenheit und Kleinlich- 
seiner Schule herrschenden Art, denn dort keit Geteilte." Die großen Vorzüge dieses 
soll die Gewandung im Sinne der antiken Rauchschen Prinzipes sind unbestreitbar;" 
Plastik die unter ihr befindliche Körper- ihre Gefahren aber gipfeln darin, daß das 
Kronprinzefsin Viktoria. 
Abb. 67. 
form möglichst klar wiedergeben, sie soll, Gewand, der gewebte Stoff, in der plasti- 
wie Goethe sagt, das ,,Echo" der Gestalt schen Wiedergabe seine textile Eigenart völlig 
sein. Und ferner soll sie dort auch an sich verliert, daß die auch künstlerisch so reiz- 
schöne Linien bieten, im Sinne einer selb- vollen Unterschiede zwischen den Falten 
ständigen Stilistik, denn gerade von dem starker und dünner, wollener, leinener und 
Faltenwurf gilt der Vischersche Sah: ,,Häß- seidener Stoffe plastisch verslüchtigt worden. 
lich in der plastischen Auffassung ist alles Das ist gewisser1naszen die ,,idealistische"
        

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