Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Reinhold Begas
Person:
Meyer, Alfred Gotthold Begas, Reinhold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729837
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-731003
Abb. 93. Kindergruppe 
waren die Architekten diesem ersehnten Jdeal kanzler dem Bundesrat unterbreitete Vorlage, 
nahe gekommen. Gleichwohl war auch der in welcher als PlaH des neuen Denkmales 
Durchschnittswert der plastischen Leistungen die Schloßsreiheit nach Niederlegung ihrer 
ein relativ hoher, und nicht ohne Stolz Privathäuser und Zuschiittung und Über- 
darf die deutsche Kunstgeschichte diesen Wett- bauung eines Teiles des Spreearmes, als 
bewerb demjenigen gegeniiberstel"len, der etwa Form des Monuments selbst ein Reiter- 
hundert Jahre zuvor gelegentlich der ersten standbild, und als Mittel zur Erlangung 
Konkurrenzen -für das Berliner Denkmal des endgültigen Entwurfes eine engere 
Friedrichs des Großen die gänzliche Un- Konkurrenz gefordert wird. Die beigegebene 
sähigkeit der deutschen Monu1nentalbildnerei ossizielle Begründung ist in vielen Punkten 
so beschämend erwiesen hatte. Daß sie die von entscheidender Wichtigkeit. Das Er- 
neue hehre Aufgabe mit Ehren lösen könne, gebnis der Vor-konkurrenz wird unter voller 
durfte als gewiß gelten. Noch aber war Anerkennung ihres künstlerischen Wertes 
nach diesem Ausgang des Vorspieles die Auf- dahin zusammengefaßt, ,,daß es keinem der 
gabe selbst näher zu umgrenzen, um durch Bewerber gelungen sei, die Persönlichkeit 
die bindende Bestimmung über den Stand- des Monarchen gleichzeitig in der Macht 
ort und die Ausdehnung des Monumentes und in der Schlichtheit der Erscheinung 
den Satz zu erproben, der sich auch in der wiederzugeben, wie das deutsche Volk das 
Geschichte der Denkmäler stets bewahrheitet Bild des ersten Kaisers in sich aufgenommen 
hat: ,,Jn der Beschränkung zeigt sich erst hat." Die Wahl der Schloßfreiheit, deren 
der Meister." Vorzüge in einer dem Reichstag unter- 
Der Beginn dieses zweiten Aktes bietet breiteten Denkschrist von Dr. Georg Vosz 
in der That ein ganz anderes, wesentlich vortrefflich znsammengesaßt worden waren, 
klareres, freilich auch in manchen Teilen wird hier bereits zu einem specielleren 
iiberraschendes Bild. Am 9-Juni 1890 Bauprogramm, denn das Denkmal soll, von 
gelangte an den Reichstag eine, nach Ge- der Schloßsront durch eine Straße getrennt, 
nehmigung durch den Kaiser vom Reichs-  gegenüber in passender architektonischer
        

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