Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Terborch und Jan Steen
Person:
Rosenberg, Adolf Borch, Gerard/ter Steen, Jan
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3826045
Gerard 
Terborch. 
Abb. 15. Das Glas Wein. Im Buckinghampalast zu London. 
ial:1hotograpk1ic von Braun, Clärne11t G Ein. in Dornach in E., Paris us 
Haarletn ist Terborch nicht aufgenommen 
worden, verm11tlich wegen seiner Jugend, 
die ihm das Recht der Freimeisterschaft nach 
den strengen Satzungen der niederländischen 
Malergilden nicht gestattet hätte. Aber sein 
Name ist trotzdem in eine Liste verzeichnet 
worden, die der Maler L. van der Vinne 
im Jahre 1635 aufgestellt hat, um alle 
damals in Haarlem thätigen Maler zu ver: 
zeichneu. 
Gerard Terborch hatte um diese Zeit 
bereits angefangen, in Ol zu malen, aber 
nicht in der Art seines Lehrn1eister2Z Molyn 
nnd auch nicht im Anschluß an seine eigene 
frühere Art. Die protesta11tischen Nieder: 
la11de, die sich von den spanischen losges 
rissen hatten, standen unter dem Zeichen 
des Kriegshandwerks, und da sich damals 
lustige Krieger und lustige Maler weit 
besser verstanden, als in unseren frostigen 
Tagen der Rang: und Standesunterschiede, 
lebten, zechten und liebten sie zusammen. 
Oft kam es auch vor, daß ein Maler Kriegs: 
Mann oder Seemann wurde, und ein des 
Kriegshandwerks müde gewordener Soldat 
ließ sich in irgend einer Stadt als Maler 
nieder. Dieser Zeitströ1nung schloß sich 
auch der junge Terborch mit voller Be: 
geisterung an. Freilich hat er, obwohl er 
später Gelegenheit fand, etwas vom dreißig: 
jährigen Kriege und Von den Kriegen, die 
die holländische Republik gegen England 
und Frankreich führte, mitanzusehen, nie: 
1nals kriegerische Episoden dargestellt. Er
        

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