Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Terborch und Jan Steen
Person:
Rosenberg, Adolf Borch, Gerard/ter Steen, Jan
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3826933
Kranken die deutliche Gebärde, daß er hier 
nichts helfen könne, und auf einem Bilde 
der Petersbnrger ErInitage CAbb. 44s wird 
er noch deutlicher, indem er der ihm be: 
fragenden Alten geradezu ins Gesicht lacht. 
Nur bei einem Bilde der Münchener Pina: 
kothek CAbb. 45J könnte man denken, daß 
es sich um den Besuch eines Arztes bei 
Einen Steenschen Quaiksalber haben wir 
schon kennen gelernt, einen Goldmacher in 
sei11er Hexenküche beobachten wir auf einem 
Bilde im Städelschen Museum zu Franks 
furt a. M. CAbb. 46J. Vielleicht ist die 
Frau, die weinend an ihn herantritt, eine 
vertrauensselige Auftraggeberin, die dein 
Hexenmeister ihre legten Kleiuodien an: 
s.ke und der 
r Photographii 
einer wirklich kranken Dame handelte, deren 
Gesundheit vielleicht auch noch durch den 
empfangenen Brief, den sie in der Linken 
hält, eine neue Erschiitternng erlitten hat, 
wenn nicht der Amor mit dem Pfeil, der 
oben auf dem Windfang an der Thür steht, 
uns eines anderen belehrte. 
Wie bei David Teniers fehlten auch 
in dem reichen Repertoire Jan Steens die 
Quacksall1er nnd die Al6he1nisten nicht. 
vertraut hat, die dieser eben mit ver: 
tröstender Gebärde in den Sch1nelztiegel 
gleiten läßt. 
Die drei Doktorbilder im Haag:nnd 
in MünOen LAbb. 41, 42 und 45J ge: 
stritten uns Einblicke in wohlhabende, ja 
vornehme Wohnungen, in denen neben ge: 
diegenen1 Mobiliar u11d sonstigem Hansrat 
auch die Kunst eine Stätte sindet; Olge: 
1nälde in Gold: nnd dunklen Holzrahmen
        

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