Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Terborch und Jan Steen
Person:
Rosenberg, Adolf Borch, Gerard/ter Steen, Jan
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729823
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3826890
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daenss, Teniers, Te1sborch nnd Don ges 
nanut, u1n damit gewisse Höhepunkte der 
Steenschen Kunst mit bekannten Namen 
anzudeuten. Wir können noch Meisu hin: 
zufügen, wenn wir uns der beiden Halb: 
figuren im Reichs1nusenn1 zu A1nsterda1u 
erinnern CAbb. 33, nnd 34j, von denen 
die eine nach der llberlieferung den Bäcker 
Areut Oostwaard vor seiner Verkanfsbude, 
die andere eine Magd darstellt, die mit 
dem Blankputzen des 1netallenen Ha11srats 
beschäftigt ist, dabei aber ebenso freundlich 
blickt wie der Bäcker bei seinem Brot. Die 
bedächtig aus einem spitzen Sektglase trin: 
kende, junge Frau auf einem Bilde des 
Reichsmusen1ns CAbb. 35J ist in ihrer 
scheinbaren Unzugängliehkeit wieder eine 
echt Terborchsche Gestalt. Aber der un: 
geduldige Herr mit den begehrlich funkeln 
den Augen, der ans sie einredet, ist doch 
ein ganz eigenes Gewächs Jan Steens, 
und Bilder ans dein Kinderleben hat keiner 
der niederläudischen Maler so naiv, liebcus: 
würdig, so tief aus innerster E1npsi11dung 
heraus gemalt wie er. Die Tanzstunde 
des Kä1;chens3 csAbb. 36; ist vielleicht das 
einzige wirkliche ,,Kinderbild,H das uns 
die I1iederländische Malerei der klassischen 
Zeit hinterlassen hat. Wir lassen dabei 
natürlich die Porträtgruppen von Kindern, 
die ans Bestellung gemalt worden sind, 
außer acht. Vielleicht ist aber auch dieses 
Genrebild eine Porträtgruppe. Denn den 
dicken Buben an der linken Seite finden wir 
häufig auf den Bildern unseres Meisters, 
und auch die drei anderen Kinder tragen
        

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