Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Defregger
Person:
Rosenberg, Adolf Defregger, Franz/von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721745
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3969964
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Franz Defregger. 
Abb. 2. Zwei Musikanten. Jugendarbeit. 
die herbe Lust seiner Heimat mit der süd- tigste erzählt hat, brauchen wir keine Ver- 
lichen Glut verbunden hat, die dort jen- mutungen über die ersten Offenbarungen 
seit-Z der zackigen Spitzen und Schroffen eines Geuius zu wagen. Sein VaterMichael 
der Dolomiten, tief unten im Etschthale Defregger stannnte aus einem Geschlecht, 
und im Venediger Lande eine gar Wunder- das seinen Namen von einem so genannten 
same und farbenlustige Malerschule zur Hause in der ebenfalls zu Dölsach gehörigen 
Freude aller schönheitsdurstigen Menschen Parzelle Göntschach erhalten hat. Bis in 
hat erwachsen und reifen lassen. die ersteHälfte des XVI1.Jahrhunderts lassen 
Mit Stolz zeigt man den Fremden in sich dieVorfahren Desreggers zurückverfolgen. 
der Dölsacher Kirche dieses Altarbild, und Michael Defregger heiratete Maria Fercher, 
es finden sich gern Führer zu dem nicht sehr die Tochter des Gastgebers und Guts- 
entfernten Ederhose in Stronach, einem der besiHers beim Fercher in Winklern im Möll- 
verstreuten, zur Pfarrgemeinde Dölsach ge- thale, wo der junge Franz später seine 
hörigen Bauernhänser, das Defreggers Ge- ersten Kunststudien machte. Nachdem sie 
burtsstätte war (Abb.1). Hier hat Defregger außer dem Sohne ihrem Gatten noch einige 
die beiden ersten Jahrzehnte seines Lebens Töchter geboren hatte, von denen jedoch 
verbracht, und da er selbst über diese Zeit, nur eine am Leben geblieben ist, starb sie 
die zwischen schnell erwachter, geistiger Reg- am 2. Februar 1841, als ihr Altester 
samkeit, stumpsem Hinbrüten und harter sechs Jahr alt war. Die Jugend De- 
Arbeit verlief, einem Biographen das Wiih- fregger-Z Verlies einförmig und ereignis-los.
        

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