Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ludwig Richter
Person:
Mohn, Victor Paul Richter, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-719767
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-720668
Blatt ,,Kinderlust", von dem wir eine Illustration und wählt sich frei selbst 
farbige Reproduktion geben (Abb. 10l). seine Stoffe. Er spricht sich darüber bei 
,,Jch habe mein Feinsliebchen so lange Gelegenheit aus, seufzt über das Hel-,en 
nicht gesehen." Höchst behaglich und und Iagen beim Jllustrieren durch die 
lauschig mutet das Plätzchen an dem Verleger und freut sich, daß er nun 
gotischen Thürchen der Mühle an, wo freier arbeiten und gestalten kann. Und 
die fchämige Müllers-maid dem fchmucken in der That tritt er nun eigentlich auf 
Jäger die Hand reicht. Er streicht mit die oberste Stufe seiner künftlerischen 
seiner Rechten über ihr blondes, welliges Thätigkeit und entfaltet hier eine Schön- 
Haar. Jägers Teckel sitzt etwas ab- heit und ein Können, die bewunderns- 
gewendet blinzelnden Auges da; ihn gehFs wert und staunen;-wert sind. 
halt nix an. Die Müllersfrau oben am 1854-55 erschienen Georg Scherers 
Fensterchen hebt wie drohend den Finger, ,,Deutsche Volkslieder" mit einundzwanzig 
es scheint aber so ernst nicht gemeint, .Zeichnungen.Zuder1855-58 erscheinen- 
sie hat doch ihres Mädels Scl)aZ gern den Deutschen Geschichte in Bildern von 
(Abb. 102). Dr. F. Bulau (Dresden bei Meinhold 
Mit diesem Heft thut Richter wieder und Söhne) zeichnet Richter drei Blätter. 
einen Schritt vorwärts; er befreit sich von Wir geben hier (Abb. 103) ein Fragment 
dem Beengenden der den Text begleitenden zu ,,König Otto I. an der Nordsee".
        

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