Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ludwig Richter
Person:
Mohn, Victor Paul Richter, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-719767
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721417
Ludwig Richter. 
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tungen Brentanos die Romanzen vom er sah gern einen oder zwei Tischgäste 
Rosenkranz. Die Aufzeichnungen Bren- bei sich, selbstverständlich möglichst Nahe- 
tanos nach den Visionen der Anna stehende aus der Verwandtschaft. Dann 
Katharina Emmerich, der Nonne von war er ungeniert und konnte in dem ge- 
Dülmen, die so vieles Anregende für die wohnten Hauspelz sitzen. Das kurze 
Darstellung der Leidensgeschichte Christi Tischgebet sprach er schlicht und einfach, 
haben, interessierten ihn sehr. Auch die daß man ihm mit Ehrfurcht folgen mußte. 
SchriftenTiecks waren ihm vertraut;hier Bei Tisch pflegte er eine gleichmäßig 
war die hochromantische Richtung aus freundliche Unterhaltung und würzte das 
der Zeit seiner Jugend bestimmend für Mahl durch manchen trefflichen Gedanken. 
sein ganzes Leben, wenn er auch in Demut und immer wieder Demut und 
späteren Jahren sehr klar sah, was in innerste und wahrste Herzensgüte kenn-. 
jener Zeit ,,krankhaftund gemacht" war. zeichnen ihn so recht eigentlich, und 
Sein Haus war schlicht und einfach, seinem Wahlspruch ,,Wie Gott will" 
ebenso sein Tisch anspruchslos bürgerlich; ist er immer treu geblieben. Seit einer
        

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