Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
M. von Schwind
Person:
Haack, Friedrich Schwind, Moritz/von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-708882
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-709449
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MoriH von Sd)wind. 
deutsche Kunsthauptstad-t. Hier wird der zeichnete1i Muskelmännern, wie es bei den 
Künstler nicht durch ein brausendes, auf- Wiener Jugendarbeiten nie der Fall ist und 
regendes und dennoch großenteils inhaltsloses wie es Schwind glücklicherweise später wieder 
Großstadtleben von seinem Beruf abgezogen. gänzlich überwunden hat. Jm übrigen sind 
Eier sFfeht dIi)e Känst im Mittelpunkt der diese beiden Blätter allerdings sehr hoch an- 
Jn ere en, en tufeii des Thrones am zuschlagen.- Aus dem ,,Ständchen" spricht ein 
Uäc)skEI1- sie hat Be- prächtiger Humor und 
zkEhUIIgCUzUaUeUSc)sc)- aus ,,Mangel und Ar- 
            
V!  ON    Ei arigeri rn  je ürer 
München nahm der Ma-     die Apokalhpse, so hat 
ler eine andere soziale   s;  SkhwjUd hier khekUe 
Und ges-CIIsc)CkskIFEhe S.kEl-        Worte des alten Testa- 
BII1F EIN- wie, in Wien.    -  mentes in buchstäblicher 
U ZU dITsEVYk)0het1  - F if-H    Z Anlehnung.an den Text 
SkErIUUS, der KUUstIcr -setz ;  L    und doch wieder in ganz- 
kraft seiner bedeuten-     , se -es  lich freier Auffassung 
den Persönlichkeit sehr     E-L;-D  trefflich ir1ustkiek:. Arles, 
IVEsOUUkEk) besgCkMgCU zu -J;    I-Giss;4 was in den Textworten 
haben, ist gerade eines     ji; "s-Hi Hi; steht, ist ausgedrückt und 
 de? IX, -V-  F. IF.  is ;gchtsWdarüber.d DIE 
 Mk J-(      räzision in er r- 
erschlos3dieserdem jungen       fassung des Gedankens 
Schwind, wie bereits er- A; !Y  J  N-I-A,   entspricht diestraffeKym- 
wcih1it, das tiefere Ver-      position. Mann könnte 
standnis sur die altdeut-  " - is?   sich nichts hinwegdenken 
sThe- sPeCiClI DUreVsc)e     ohne die gesamte Kom- 
Kunst. Etidlich wurde -  "-H   position zu zerstören. 
die  angeborene   U  Der Genuß all dieser 
SCHOTT- .S1c)eVhUk. UND         Vorzüge wird nur leider 
Kraft sSMEZ SkUcJEs-   H-  ,   L durch das Prätcntiöse in 
sowie die Pkäzsssl.)I1 M   " J T. is-   der Zeichnung der Figu- 
d,er Durchführung des      ren beeinträchtigt. Doch 
kUUskkMsThCU HAUptgO-     dies war nichtder einzige 
dankens durch den Ein-     ! Nachteil, der Schwind 
flUß des CDVUCÜUs Mc)   aus dem Einfluß des 
gesteigert. Aber diese   -Z   Cornelius erwuchs. Er 
Sicherheit TM Zeichne1i,    hatte sich in Wien an- 
besonders. der Figuren,    gelegentlichstbemüht,sich 
verleitetejeuenwie diesen     nicht nur im Zeichnen 
bisweilen zur aufdring-    und Ko1nponiereii, son- 
lichen Schaustellung H  E   dern auch im Olmalen 
kcc)Ussc)EV FEVkjgkEkkU1- DE   auszubildenunddieBild- 
,,Das Ständchen" und    nisse seiner selbst und 
FITNESS! TM? VF1"U!Ut" E    geines bBri;ders(,S beson- 
V U zu eUICMgM    ers a er er  pazier- 
VlätteVU SkHWkUds, die   gang", zeigen ihn uns 
dM Einfluß des Cvr-     J    auf einer gewissen Höhe 
nelius am deutlichsten      als Kolorist (Abb.1, 9, 
erkennst! lassen (Abb- 22 Ab!-.42. NietekKuktsVkax-nahst. Vkukhskiiet. 1J3)- HEFT er sich Mc) 
und 23).  Es-"liegt da -i. Schmied, i- und e. sei:-e Brüder, -I. C-mie1ius, dieser Richtung weiter 
etwas Pratentioses und O- SE1sFO"iHZ-ET"sE JOHN V- FE"EI)MWII- Z- entwickelt, so "würden 
Geipo11tcs in -dieses:  seine späteren Oihi1de- 
zWeIseU0s VVVzÜglIc) ge- (Nik-takes Niemk-seh v. Sckei-ie:1au). Nicht so hakt- bunt Und
        

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