Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veronese
Person:
Meissner, Franz Hermann Veronese, Paolo
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-704786
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-705180
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Paolo Caliari gen. Veronese- 
Erinnerungsschmaus an alle Freuden der  Seite enthalten, wenn auch nicht so durch- 
schönen Erde draußen,  das war der!dringend wie bei Tizian und Giorgione. 
Zwiegefang, der jedes echte Venetianerherz Der Schauer großer Kunstprobleme, das 
erquickte. Darum war Veronefe der ge-  verzweifelt-fehnfüchtige Verlangen, nie bis- 
Abt-. 25. Beweinung Christi. Handzeichnung. Mailand. Ambrofiana. 
(Nakh einer Origircalphotographie von Braun, Element -L Cie. in Dornach i. E., Paris und New York.) 
suchteste Kirchenmaler seiner Zeit, obgleich her Gesehencs an Schönheit und Herrlichkeit 
er nicht ein richtiges religiöses Bild ge- zu bilden, der Schöpfung?-drang einer leiden- 
schaffen hat.  Das venetianische Parfüm schastliihen Menschenseele oder wie man sonst 
des Cinquecento aber ist in seiner Kunst  metaphysischen Trieb nach seiner individuellen 
und zwar schon in diesen Frühmalereien Art näher bezeichnen mag, war ihm nicht ge- 
ausgebildet  auch nach der malerischen geben. Das war auch nicht eigentlich venetia-
        

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