Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ghirlandajo
Person:
Steinmann, Ernst Ghirlandaio, Domenico
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-704778
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3824880
Domenico 
Ghirlandujo. 
Abb. 5. Der heilige Hieronymus 
Mach einer Photographie von Gebt. 
 Florenz. Ognisanti 
Alinari, Florenz.J 
haben sich die vornehmsten Bürger der Stadt 
eingefunden, der Heiligen die letzten Ehren 
zu erweisen CAbb. 4j. Welch köstliches Bild 
seiner Zeit, welch nnübertrefflicJe Charakte: 
ristik der Menschen, mit denen er lebte und 
utnging, entfaltet hier der Maler vor unseren 
Augen, der selber links hinter der Geists 
lichkeit in schwarzem Barett zwischen seinen 
Gehilfen erscheintl Zwar fehlt diesem tüch: 
tigen Menschenschlag noch die feinfühlige 
Durchbildung individueller Charakterziige, 
der lebendige Ausdruck einer mon1entanen 
Stimmung, aber wenn wir sehen, wie ernst 
es dem Künstler mit der Aufgabe des Por: 
trätierens gewesen ist, wie prächtig es ihm 
gelingt, eine Fülle von Persönlichkeiten frei 
und anmutig zu gruppieren, so begreifen 
wir schon jek3t, warum alle Welt an Ghirs 
landajos Kunst Gefallen fand, warum sich 
in seinen späteren Fresken so treu das 
bürgerliche Leben von Florenz im Quattro: 
cento wiederspiegeln mußte. 
Durch einen Eintrag Platinas, in das 
Ausgabeuregister vom 28. November 1475, 
ist Ghirlaudajos Aufenthalt in Rom und 
seine und feines Bruders Teilnahme an 
dem Freskenfchmuck der Bibliothek bezeugt, 
welche Papst Sixtus gegründet und aufs 
glänzendfte ausgestattet hatte. Aber die 
arg zerstörten ziemlich handwerksmäßig aus:
        

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