Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vautier
Person:
Rosenberg, Adolf Vautier, Benjamin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-703527
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-703738
Be-njamin Vautier. 
1ind Landsihaftsmaler Karl Girardet,  H;   
den berühmtesten dieser weitverzweigten            
schweizerischen Ki"mstlerfamilie, kennen   "   -J    
lernte und durch ihn auf die fand- TIF3ITIL.    es -   
schaftlichen Reize seiner Heimat und       
den unersrhöpflichen Reichtum seines        
Volkslebensaufmerksamgemachtwurde.     ,     
Obwohl sich Girardet i1i Paris, in     
der Schule des großen Koloristen Liäon        
Cogniet, gebildet hatte, war er in      H-J "  Ziff   
     "   -  V     
seiner Anschauung und Auffassung der     i:     
Natur und der Menschen weniger mit ;   ,   .    
den Franzosen als mit den deutschen ;     .    
Genre-malern verwandt, deren beste J          
er in seinen hervorragendsten Bildern      z, " -   
an Gemütstiefe durchaus erreicht hat.   , - eh , .    
          
ganzen Sommer hindurch Studien nach  ,             
Studien gestalten, und wieder ver-  
gingen Jahre des Experimentierens, :JH 
bis er im Sommer 1856 wieder einen   j. 
längeren Aufenthalt in Genf nahm,  J 
wo er bei seinem alten Freunde und 
Lchx-ex Var( MUyde11 1nalte und Von AlJ11. 4. SchWaVz1väldc.ki11. Nach eine'-:Zcichn1mg. 
  -    diesem noch mit starkerem Nachdruck 
 :     -  
      auf die Schilderung des Bauernlebens 
 !  fix;  hingewiesen wurde- Inzwischen hatten 
        die in Paris gemalten Bilder des 
  "  :-A   --z1L jungen Knaus, der 18ks)2 nach seinen 
  -   -     O fis ersten großen Erfolgen mit seinen Genre- 
F- -   "   ;  bildern aus dem liindlichen Leben dort- 
   .      hin gezogen war, in Düsseldorf und 
-  ; is  H.-H  anderswo so großes Aufsehen erregt, 
J.   ;  daß Vautier dem glänzenden Gestirn 
    Hi  zu folgen beschloß. Noch im Herbst des 
       ; Jahres 1856 ging auch er nach Paris; 
 P,     ff  a er. er hiet es. ort, trotz ein, aß er 
         bereits die Ausführung einer figuren- 
     reichen Komposition begonnen hatte, 
 ,    nur sechs Monate lang aus. Er em- 
  :i."ksi-   pfand, daß Paris nicht der richtige 
  H, -Z   Ort war, um deutsche Bauern zu 
         malen, und er begegnete damit auch 
     der Stimmung, die in Düsseldorf all- 
   mählich den in Paris entstandenen 
  H Bildern von Knaus gegenüber aufkam. 
  Sehr EssMHUsUd M dieses RishUMg 
 ZUtUU9"- HCVm(mU VECkeV- der selbst 
 Maler War- bei dem Erscheinen V!M 
As-H. 5. Schwarzwci1deriu. Nach einer Zeichnung. Knaus ,,Goldener Hochzeit" über dieses
        

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