Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
E. von Gebhardt
Person:
Rosenberg, Adolf Gebhardt, Eduard/von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-696199
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697160
Eduard 
Von 
Gebhardt. 
     bMEhtes Nicht so sehr IN dem 188S 
; ; gemalte1i, segnenden Christus mit 
   Pein Fziseix1stpck ,cAbb. 85;, der sich 
   , J   in seiner feierlichen, monumentalen 
        Auffassung und Haltung und in feig 
    Mk  ,    ner ernsten koloristischen Stimmung 
  H     noch an den Christus des ,,Abends 
Z  Es     n1ahlstt und der ,,Hinimelfahrttt ans 
      I      schließt,. als in der geistvollen Skizze 
  is  Hi Z is T  kais  ss   ,,Christi Darstellung vor deniVolkett 
   F      .esk:s   cAbb.n86, 1889, in der Kunsthane 
s  Ä       is; zu DusseldorfJ, auf der die dra1nai 
      tischfe Betc;eg,un3 Ter tFicBenFen Volks, 
  H;   2k  sit   ma e no ur ie ar en Gegen, 
 W       sähe der Lichts und Schattetiwirknng 
z;  H    UT    gesteigert wird. Man ist versucht, 
     hier auch noch an den Einfluß 
  s     Rembrandts zu denken, speeiell an 
     jene Zeit seines Schaffens, die man 
,  T     ; J  die ,,Periode des farbigen Hells 
         dunkelstt nennt, und an Rembrandt 
   s    T: V    H  erinnert auch die oft nur mit wenig 
 v: Z       .   gen Pinselstrichen. erreichte Schäkfe 
       die in stark ausgepragter Jndivis 
   ,      .   dualität aus dem Gewühl auftauchen. 
         , Pilatus erscheint in der Amtstracht 
 z     einer deutschen Magistratsperson des 
 J     XV1. Jahrhunderts, mit der Miene 
     H   und Gebärde eines klugen Diplomai 
H,   ,       ten, der zwischen seinemneigenen Ges 
H Y    wissen, zwischen seiner Uberzeugung 
 T        und der blinden Wut der Menge zu 
;     F vermitteln sucht, aber schon drauf 
     u1id dran ist, achselzuckend dem Ges 
;   , J  schrei blöder Thoren nachzugehen. 
 E s   . I s.i Auf einen etwasd wenl:ger fars 
 H bigen Ton war wie er er ,,uns 
Abb. 81. Studien zu dem Bilde ,,Die Ehebrecherin gläubige ThVMUsU gestlmUIt C1889, 
vor Christus cs.S.77J. in der Kunsthalle zu DusseldorfJ, 
was zum Teil durch den Snchqu.v 
denkt er jeHt des Mannes, der ihn zur Platz der Seene bedingt war, da d1e.Junger, 
Ausführung der Bilder für Loeeum fast denen der Ai1feTskAUdOUe EVfChElUks M Mem 
zwingen mußte. halb unterirdischen Raume versammelt sind, 
zum Teil durch die Trauer, die aus den 
V pp: V Ferwaisteu kcilsteg UT; die dochßtauchEim 
olorit zum us rn ommenniu e. me 
Trotz der Fülle von Einzelstudien und größere Befriedigung empfand Gebhardt jetzt 
Vorarbeiten, die diese Wandgemälde ers aber offencgar, Lklvefnn ex fleincZrtEJgeig11Zgkzl11 
forderten, fand Gebhardt noch die Zeit, in einem rei en uwan en en er so a s 
den Jahren 1884s189l mehrere Staffeleis farben nachgeben konnte, die er entweder durch 
bildet auszuführen, in denen er zum Teil das lauschige Helldm;kel eine; dammerigen 
ebenfalls die neuen, in Jtalien erworbenen Raumes zu einer einen armonie zuss 
koloristischen Anschauungen zur Geltung sammenfaßte oder auf dein Hintergrunde
        

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