Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Canova
Person:
Meyer, Alfred Gotthold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-693352
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-694278
Eanova. 
Kaiser möge die Florentiner Monumente der Zeichnung, weniger vielleicht im Ko: 
schüZen, denn  sein eigenes Geschlecht sei lorit. Cak;1ovc;3 erwid;:rt lhorsischl;ig,. er sei 
la Florentiner Urs run st  An ür die nicht in er age, arü er i er zu ur: 
1Accademia di Snc:n Zum in RcPInI sucht teilen, allein auch Italien besitze tüchtige 
er die Unterstühung Napoleons zu gewin: Maler, wie CamucciniAund LandgiZ Tom, 
neu, der nur einen Sän er oder eine Benvenuti in Florenz, ppiani un o iin 
Sängerin weniger anzustellegn brauche  Mailand  Namen, die heute freilich schon 
der Sänger Crescentini bezog damals ein neben dem einzigen Jacques Louis Davids 
Jahresgehalt von 36 000 Francs W, um ihren Klang gänzlich eingebüßt haben.  
Die glühende Vaterlandsliebe, die 
 ,  ,   ,  aus jedem Worte Canovas spricht, 
   O; is  ,  versagt jedoch auch noch heute ihre 
 E  ,       Z8irkuug nicht, und zweifellos hat 
  ;      sie auch auf Napoleon Eindruck ge: 
   M   macht; nicht minder die gesinnungs: 
Y V    tüchtige Treue, mit der er sich zu 
    seinem Woh1thäter, dem Papste, 
      bekannte. Aber auch die welt: 
        :j  ei männische Klugheit des Künstlers 
   . I    T    und das Ungewöhnliche in seiner 
     J;  fast internationalen Stellung, die 
s   Te.   ihm erlaubte, was anderen ver: 
  L fsTsE:sss:zE1TT7;,     D   hängnisvoll geworden wäre, treten 
    N4:T7Äk.E7T.s:   in diesen Unterredungen in helles 
 ;     Licht, nicht minder endlich seine 
J  ,;,sss   THE hohe Bildung und seine Vertraut: 
  Je,  J J   heit mit der Geschichte und Kunst: 
 E J   I geschichte seines Landes, besonders 
     In   auch mit dem klassischen Altertum, 
   H.   dessen Autoren und Künstler ihm 
sTj v, T II  s   geläufig waren wie die seiner 
 ;7  F As  eigenen Zeit. Diese Gespräche füllen 
        2 in seiner Biographie, soweit sie 
   den Menschen zu schildern hat, ein 
        besonders gläuzendes Blatt.  
IJY.      J Ein Ende desselben steht.frei: 
:s       lich eine fast ungnädige Verab: 
H,    vjHjJs7f   schiedung. Die Büste der Kaiserin 
   WUVdE Anfang NVVEMbEV km GkPss 
Modell beendet und fand vollen 
Ahn. 58. GkabdenkmaI fix: Fk.iedk.ic;; von Okanien Beifall. Ccmova schlug noch vor, 
in der Kirche der Erem1tank In Padua. die Kaiserin, nach Art der antik, 
römischen Porträtsl unter dem Bild 
dies römische Kunstinstitut wieder in Blüte der ,,ConcordiaU darzustellen, mit An: 
zu bringen und dem Mailänder gleich zu spielung auf den Frieden mit Osterreich. 
stellen. In der That hatte diese Anregung Napoleon war eHk1verstanden ;d alsB aber Co: 
Er ol  nova na der us ji run er ü te von 
fVgon besonderem Jnteresse sind einzelne neuem a:Ps seine EnftlEssung nach Rhm an: 
Bemerkungen, welche sich auf die damalige spielte, wurde sie ihm ziemlich brüsk mit 
französische Kunst im Verhältnis zur ita: den Worten zu teil: ,,Andate come v01ereH1 
lienischeu beziehen. Napoleon äußert, daß Der Wunsch des Kaisers, den grossen 
es in Jtalien um die Malerei schlecht be: Jtaliener für seine Apotheose dauernd für 
stellt sei. Die Maler Frankreichs ver: sich zu gewinnen, war an dessen Vater: 
dienten den Vorzug, vor allem hinsichtlich landsliebe gescheitert. Durch den Gang
        

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