Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hubert und Jan van Eyck
Person:
Kaemmerer, Ludwig Eyck, Hubert/van Eyck, Jan/van
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-691856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-692276
Hubert nnd 
des mit niedriger brauner Bal:    ss  ; ,      , 
kendecke geschlossenen Gemachs  H,  D  
ist in Rundbogenarkaden durch:   
haschen, die freilich nicht direkt  ,   T   : n  
ins Freie, sondern aus einen   sj      kZ73s:  
sölIerartigen gewölbtenVorraum   F J  s;N  iEIss;9,sk V  
sich öffnen; erst durch dessen   ,j   X H IX 
Fenster blickt man in dieStraßen      J    .JzJ,ks;.sss   
einer Stadt, deren Häuser lange    E.   H,      i;   
Schatten werfen. Damit ist      ; E,  , Hs s:7sI:  H    
die Vesperstunde als Zeitpunkt           
der Verkündigung angedeutet   H; L; E; III, Es  H   Es;   Ä 
und das anhetmelnde Zwielicht   El I Hi   siJfkE,Y,.  3.;  Z; ji; s;fLss    Isk7J.X 7 
Motiven.  IS El  Es  E.EExsi :    IT  III. F 
Keines anderen Meisters  El J,      s; il 7   H    
Schöpfung lockt so wie diese,    s;    ;x        
allen kleinen Einzelheiten bis in   J  I;  Hi XI F;    ,k     J, Es 
die tiefsten Winkel nachzuspüren;   L: E:  Es;  Es;   J  IX.  
hier gerade nistet die Jnti1nität,  Es. J si Hi U   THE  .j    ,YsF7..;    
hier thun die Wunder Eyckischer         E  
Kunst dem Auge sich aus. Hat    , Z  
man doch lange darum ge:  XI Ei is IN     ;      
stritten, ob der Ausblick ans  THE, E, is XI  X I  I Es        
den Fenstern des Vorgemachs           J    
nicht eine Straße der Stadt    F    
Gent zeige; so persönlich, so      
individuell mutet jedes kleinste T  ,iskZ.7.,. ;Tfs7stL;J;iT. 
Teilchen des Hintergrundes an.   s,;ss;Yss H  H ..s,.:HssTJYs 
Auf dem Fenstersims des Er:  ;        L     
kers steht eine Flasche mit Was:        
ser, in dem sich die tief stehende  I   O,   :f:fsTW   H 
Sonne spiegelt, unter einem W  Ei.  II Hin 7UYEj3FsiU :1. 
gotischen Wandtabernakel hängt  J      s,   
an zierlicher Kette ein blinken:  ,      ,.ss.jJI , ,s  , 
derKupferkessel über dem Wasch:     J if  
becken, zur Seite ein schnee:  F  ,.vUOTs IF IF,  
weißes Linnentuch. All diese      F    
I werktiiglichen Nebensachen, die ,  IT;     
dem sonst ziemlich kahlen Raum  H, O  
Wärme und Behagen leihen,    sH,J XX  
rücken den Vorgang in nächste      T Z   
Nähe des Beschauers. Nicht  :ss.  T  J   
mehr in einer gleichgiltigeu, ; s    THE,   ,      
zeit: und ortlosen Umgebung,         
nicht  c;i1t1ekrt knapp aF1gede1ä;   E  H    
teten r ie ur, wie ie no   X I  F  sitz, V  
Melchior Bröderlam in seinen   N    
Altarflügeln des Museun1s zu   sit. 
Dijon malte, vollzieht sich die         
       
hinabgestiegen m ein Genter Po: mail; einer Okigikm1phswgkqphic von Fkak1z Hcmsstcii1g1 in Mü:kche:s.z 
trizierhaus, die greifbare Wahr: 
heit alles Beiwerks läßt das Wunder noch keit der Stimmung erhält einen .wärmeren 
Wunderbarer erscheinen, und die Feierlich: Gemiitston: leise halten die Worte der
        

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