Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leonardo da Vinci
Person:
Rosenberg, Adolf Leonardo <da Vinci>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-690222
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-691240
Leonardo 
Vi11ci. 
blickt, die einen Teil seiner Locken umfaßt 
hat.  
Mit der Vollendung des Abendmahls 
fällt auch ungefähr der Abschluß von Leo: 
nardos erstem Aufenthalt in Mailand zns 
xsammen. Es war ein Ende mit Schrecken. 
Der Usurpator, der lange Jahre mit Glück 
Geburt Christi dar, die auch Vasari rühmt. 
Sie ist, wie manches andere von Leonardo, 
untergegangen. Vergebens war auch die 
von Lodovico zustande gebrachte Vermäh: 
lung seiner NicJte Bianca Maria Sforza 
mit Maximilian gewesen. Als Lodovico 
bei diesem .keinen Beistand zur Sicherung 
Abb. 76. Stubie nach dem Gemälde Heilige Anna Selbdritt. 
Zeichnung in den Uff1zien zu Florenz.  
Mach eines Originalphotographie von Braun, Cl6ment se Eise. in Dornach i. 
und Paris.d 
operiert und intriguiert hatte, fing siQ in 
den Schlingen seines eigenen Riinkespiels. 
Vergeblich war sein Werben um die Gunst 
und Freundschaft Kaiser Maximilians 1. 
gewesen, dem er U. a. auch ein Gemälde 
Leonardo da Vincis zum Geschenk gemacht 
hatte, von dem ein anonymer Biograph 
des Künstlers berichtet, es habe zu den 
seltensten und schönsten Dingen gehört, die 
je gemacht worden, seien. Es stellte eine 
seiner Herrschaft fand, suchte er sich an die 
Franzosen zu halten. Auf sein Betreiben 
unternahm Karl VIII. einen abenteuerlichen 
Zug gegen Neapel, der mit einer völligen 
Niederlage der Franzosen endigte. Als 
Karl V1ll. 1498 starb und sein Vetter als 
Ludwig X1l. den französischen Thron be: 
stieg, wendete sich das Blatt vollends. 
Ladung war ein Enkel eines Visconti, 
eines Mitgliedes jener Mailänder Herzogs:
        

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