Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aussichten der Architektur in der Civilisation
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-688486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3961441
Thaten fruchtbar ist, zu besänftigen; den 
vielen arbeitenden Millionen den Segen einer 
täglich wiederkehrenden Hoffnung, die sie 
keineswegs enttäuschen will, zu gewähren. 
Die mit Sinbildungskraft ausgeführte FIrbeit 
ist die eigentliche Blüte der triumphirenden 
und hoffnungsvollen civilisation; sie möchte 
die Menschen dazu führen, nach der Volls 
kommenheit zu trachten: jede Hoffnung, die 
sie erfüllt, lässt wiederHeine andere Hoffnung 
entstehen: in ihr liegt der Meist und die 
Bedeutung des Lebens, und sie erweckt in 
uns dasHStreben, dennoch alles zu verstehen; 
nichts zu fürchten und nichts zu hassen: sie 
ist, mit einem Wort, das Symbol und Sakras 
ment des Mutes zum Leben. 
Nun steht es heute so mit diesen drei JElrten 
Hrbeit: Die mechanische Hrbeit hat die mit 
Verständnis ausgeführteJIrbeit und den ganzen 
niedriger stehenden Teil der mit Sinbildungss 
kraft ausgeführten Erbeit verschlungen, und 
die ungeheure Masse des Hllerschlechtesten 
steht nun der kleinen, aber noch strahlenden 
Macht des Hllerbesten gegenüber: was von 
Kunst noch übrig ist, hat sich in ihrer citas 
delle, der höchsten geistigen Kunst, gesammelt 
und hält da dem feinde stand. 
Euf den ersten Blick scheint fie in der That 
wenig Eussicht darauf zu haben, zu siegen: 
Dennoch kommt es uns gegenwärtig Lebens 
den so vor, als ob der Mensch jetzt noch 
nicht ganz den Teil seiner Seele verloren 
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