Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie wir aus dem Bestehenden das Beste machen können
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-688473
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3960559
zu bearbeitenden Material umgehen, staunen, 
haben sie die Kunft wie die Rechte Ihres 
Materials vergessen und werden kein Kunsts 
werk schaffen, sondern eine blosse Spielerei; 
Sie find dann kein Künstler mehr, sondern 
ein caskhenfpieler. Die Kunstgeschichte ents 
hält eine Menge Beispiele, die zur TIarnung das 
für dienen können. Zuerst klare, fefte 6runds 
s3tze, dann ein spielen mit der Gefahr und 
zuletzt ein Hineingeraten in die Schlinge bei 
zeichnen mit äiusserster Deutlichkeit die Zeiten 
der 6esundheit, des Niedergangs und der 
letzten Krankheit der Kunft. 
Srlauben sie mir, Ihnen dies an der edeln 
Kunst der Mosaikarbeit klar zu machen. 
Die darin notwendigerweise zu iiberwindende 
Schwierigkeit war die Herstellung einer reinen 
und regelrechten, biegsamen, nicht zu dicken 
Linie durch kleine, fast rechteekige Slass und 
1V1armorftiickchen. Ihren Ruhm erlangte sie 
infolge ihrer Dauerhaftigkeit, der schönen 
farben, die darin erzielt werden konnten, 
durch das Spiel des Lichtes auf der gefchlifs 
fenen und glänzenden Oberfläche der T1iirfels 
chen und die klare und zugleich sanfte I3erauss 
hebung von formen aus dem schimmernden 
Gold, das in ihren besten Tagen so reichlich 
zur Verwendung kam. Eufserdem, wie leuchs 
tend die verwendeten Farben auch waren, fie 
wurden durch den grauen Schimmer, den 
die zahllosen Fugen zwischen den einzelnen 
6lass oder Marmorstückchen über die ganze 
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