Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Schönheit des Lebens
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-688460
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3959488
lassen müsste, der nicht dauern kann: denn 
bedenken Sie, wieviel tausend Jahre es her sein 
mag, dass der c1rmensch mit einem Kiesels 
splitter in einen Knochen die Geschichte des 
1Vlammuts einritzte, das er gesehen hatte, 
oder uns so mitteilte, wie langsam das Renns 
tier, das er beschlich, den mit schwerem Ges 
weih versehenen Kopf hob: bedenken Sie, sage 
ich, wieviel Zeit von da an bis zum ersten 
JIufdsmmern des Glanzes der italienischen 
Renaissance verstrichen ists Während von da 
ab, bis die Volkskunst unbemerkt und vers 
achtet unter uns starb, gerade nur zweihundert  
Jahre vergangen sind.  
Euch ist es seltsam, dass gerade ihr Tod 
gleichzeitig mit der.Tcliedergeburt von etwas 
aufUalle falle erfolgt ist; denn aus aller Vers 
zweiflung ging eine neue Zeit der Hoffnung, 
entflammt durch die fackel der,französilchen 
Revolution, hervor: und Dinge, deren Nieders 
gang mit dem der Kunst erfolgt war, ers 
standen aufs neue und wurden sichere Vers 
.kiinder ihrer Tliedergeburt; in allem Srnst 
wurde die 1Li3htkunst aufs neue geboren, 
und die englischqeHSj:sra.che, welche bunter den 
Händen schmarotzerischerVersen1adms zu einem 
elenden Kauderwelsch herabgedrückt worden 
war, dessen Bedeutung, wenn es eine l3edeus 
tung hatte, nicht ohne Uebersetzung herauss 
zufinden ist, wurde durch die Musik eines 
Hlake und coleridge zu einem klaren, reinen 
und einfachen Strome; sehen sie diese Namen, 
IS
        

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