Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Schönheit des Lebens
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-688460
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3959473
es keinem Wechsel in den 3ussern Umständen 
widerstehen, noch weniger etwas neuem Leben 
geben konnte; und ehe dieses Jahrhundert 
begann, war ihr letztes flackern verlöscht. 
Doch während sie, in welchem alterssehwachen 
Zuftand auch, noch lebte, schloss dies ein ges 
wisses fortschreiten in jenen Dingen des tägs 
lieben Gebrauchs, an die wir gedacht haben, 
in fich, und sie befriedigte ohne Zweifel das 
sehnen nach Schönheit; und als ihr Tod eins 
getreten war, wussten dies die Leute lange 
nicht oder was ihren Platz eingenommen hatte, 
sozusagen in ihren toten Körper gekrochen 
war  jene ScheinlIunst  
 Wird. obwohl die 
Maschinen bisweilen Menschen genannt werden 
und dies ohne Zweifel ausserhalb der Erbeitss 
stunden sind: trotzdem war sie, lange bevor 
sie völlig tot war, so tief gesunken, dass sie 
gewöhnlich von jedem, der irgendwie für 
einen verständigen Menschen angesehen werden 
wollte, mit der 3iussersten Verachtung behans 
delt wurde, und, um es kurz zu sagen, es der 
ganzen eivilisierten Welt aus dem Gedächtnis 
kam, dass es jemals eine Kunst gegeben hatte, 
die von dem Voll: für das Volks, dem 
13ersteller wie dem Benutzer zur kreude 
geschaffen wurde. 
Eber nun scheint es mir, als ob gerade die 
plötzlichleeit des Wechsels uns trösten, uns 
diese Unterbrechung im Zusammenhang der 
goldenen Kette nur als einen Zufall ansehen 
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