Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kunst des Volkes
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-688455
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3959195
grosse sehrecknis s.civilisierter Länder bildet, 
mildern wie auch jenen Klassen als Muster 
und Vorbild in Bezug auf eine wiirdige 
Lebensführung dienen, die sie haben wollen 
und die, worin sie in der That reichen Leuten 
ähnlich genug sind, sowohl mit Neid auf die 
Faulheit und Verschwendung, die der Besitz 
von viel Geld im Gefolge hat, blicken, wie 
auch die Neigung haben, sie nachzuahmen. 
Ja, und abgesehen von dem moralischen Wert 
der Sache, worüber ich zu Ihnen zu sprechen 
gezwungen bin, lassen sie mich Ihnen zu bei 
denken geben, dass Sinfachheit in der Kunst, 
mag sie nun kostspielig sein oder nicht, wenigs 
stens nicht verderblich ist, und nichts zers 
störender auf die Kunst wirkt als der Mangel 
daran. Ich bin niemals in eines reichen Mannes 
Hause gewesen, das nicht besser ausgesehen 
haben würde, wenn man von neun Zehntel 
dessen, was es enthielt, ausserhalb desselben 
ein kreudenfeuer gemacht hätte. Es kommt 
m,irzin der That so vor, als ob wir mit dem 
Eufgeben des Luxus nur ein kleines oder kein 
0pfer zu bringen hätten: denn soviel ich sehen 
kann, ist, was die Leute gewöhnlich darunter 
verstehen, entweder ein sammeln von Besitzs 
tiimern, die dem Sigentiimer eine reine Last 
sind oder es sind prunkvolle heruMstebende 
Dinge, die den reichen Mann bei jedem Schritt 
hindern und stören. Ja, Luxus k8M1 nicht 
ohne Sklaverei irgend welcher Erst bestehen, 
und seine Ebschaffung wird wie die Hbschaffun g 
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