Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Stuck
Person:
Bierbaum, Otto Julius Stuck, Franz/von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-683848
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-684649
Stuck. 
Franz 
Abb. 71. 
Italienerin. 
Werk Stucksnin dieser Art und zeigt sie 
wie in einer Ubertreibung. Jedenfalls geht 
man nicht fehl, anzunehmen, in ihm eine 
Art Kraftprobe auf diesem Gebiete zu er: 
blicken. 
 Eine ähnliche Stellung nimmt ,,Der 
Siegern CAbb. 59J ein. Auch in ihm ist das 
dekorative Element fast übermäßig betont; 
aber er steht der späteren Stuckschen Art 
dadurch noch näher, als der Orpheus, der. 
einfacher ist. Das Plastische ist beiden Bils 
dern eigen. Auf beiden erscheint der nackte 
Körper wie modelliert. Es sind Malereien, 
wie wir sie sonst nur bei Bildhauern 
finden, wenn sie zu Pinsel und Palette 
greifen. In der That hat Stuck zur selben 
Zeit, als diese Bilder entstanden, zu 1nodel: 
lieren begonnen. 
Mit dem Pallaskopf und diesen beiden 
Bildern fängt der Zug ins Griechische an, 
sich bei Stuck deutlich zu äußern, dieser 
Zug, der gleichzeitig eine Hinwendung zum 
Plastischen selbst in seiner Malereiubedeutet. 
Wir finden bei Max Klinger Ahnliches, 
aber während bei diesem Künstler die Mai 
lerei als solche unter dieser BeeinHufsung 
durch die Plastik zweifellos leidet Cwie 
denn Klinger als Maler durchaus nicht an 
Stuck heranreichtJ, und während dessen 
Griechentum immer etwas ,vo1n Jdeal des 
deutschen Gymnasialprofessors hat, etwas 
Abstraktes, Blutleeres, Klassisches im Sinne 
des Katheders, so zeigen diese und ähnliche 
spätere Arbeiten Stucks rein malerisch deko: 
rative Qualitäten, die selbst dem Gegner 
einer solchen ans Archaistische streifenden
        

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