Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mantegna
Person:
Thode, Henry Mantegna, Andrea
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-680897
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-681881
Andrea 
Mantegna. 
Gedächtnis nicht einprägen kann. Alles in 
allem hat er ein schreckliches Gesicht, namenti 
lich wenn Bacchus ihn besucht. Doch will 
ich Eure Excellenz nicht länger mit diesem 
meinem Schreiben, das Euch im intimen 
Kreise lachen machen soll, belästigen und 
die Sitten im Vatikan seien ganz andere 
als die in Mantua, er wünschte wieder zu 
Hause zu sein. Seine Trinmphbilder, die 
er vor dem durch die Fenster eindringenden 
Regen zu schüHen bitter, liegen ihm am 
Herzen, und er empfiehlt seine Familie dem 
Abb. 68. Der Triumph des Cäsar. Zweite Abteiln1 
Nach der Winter Kopie des Gemäl11es in Hamptoncourt. 
Mach einer Originalphvtagraphie von Franz haufstängl in MüI 
empfehle mich Euch ite1su1n atque jte1sum 
Cwicder und wiederJ, und verzeiht mir, 
wenn ich mir zu viel herausnehme.E 
Aus einem anderen Schreiben, welches 
gleichfalls in eingeftreuten lateinischen Sens 
tenzen des Künstlers kindliche Freude an 
seiner Bekanntschaft mit der alten Sprache 
zeigt, spricht eine minder heitere Sti1u111ung: 
Wohlwollen des Fürsten. .,,Denn ich habe 
von Unserem Herrn nichts anderes als den 
Lebensunterhalt, so das; es besser für mich 
wäre, ich wäre in meinem eigenen Hause. 
Eure Excellenz weiß wohl, daß, wer Schami 
gefühl hat, in diesen Zeiten sich nicht wohl 
fühlt. Die anmaßenden nnd bestialischen 
Bösen triu1nphiereu schneller: Qu0njiun virs
        

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