Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mantegna
Person:
Thode, Henry Mantegna, Andrea
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-680897
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-681632
Mantegna. 
Andrea 
 ,,Mein sehr erlauchtester 
:T..sJ33s. I     is K  I Herr und Vaterl 
  V:    F  Es,  O : Meine Ankunft in Bos 
     N logna wird, glaube ich, am 
 J,      5. oder 6. August statt: 
M       ;Y  finden: ich denke dort nicht 
          länger als zwei Tage zu 
    H   J Es  bleiben und dann ins Bad 
is    V       zu gehen, wohin ich, um 
   Es;  XI    eine Zerstreuuug und Unter: 
  s.  has   Ins,   haltung als Abwehr des 
         X  Schlases, wie es dort nots 
    wendig ist, zu haben, Eure 
         Herrlichkeit bitte, Andrea 
   As  Z sI;;s:   Mantegna und Malagiste 
     kommen zu lassen, damit sie 
       beständig um mich sind. 
 z ,      Mit Andrea werde ich mich 
,s.ssssM    s:ss. 
     Vergnügen, indem ich ihm 
       meine Kameen und Bronzes 
        köpfe und andere schöne 
  H  ;      Z  IF   antike Dinge zeige: worüber 
  H,        wir dann gemeinsam Stuss 
        dieu anstellen und kons 
 D  is     .s  is   , ferieren werden. Malagiste 
    J    ,      aber wird mir mit seinem 
tm        Gesang und Spiel Freude 
Abb. 49. Porträt eines vornehmen Mannes. be.re1ten. Auf d.iese We.ise 
Detail aus dem Wandgemälde in der Ca1nera degli Sproß. wkrd es nur leichter semi 
mich des Schlafes zu ent: 
halten.0 
Aufenthalte in Pisa ist nur das eine bekannt, Ein Sommerserienwunsch, dessen Er; 
daß man ihn am 3. Juli durch ein osfis fiillung dem Kardinal vermutlich mehr Vers 
zielles Festessen geehrt hat. gnügeu gewährt hat, als Mantegna, so 
Bloß kurze Notizen nnterrichten uns groß auch des Lehteren Interesse an antiken 
über die Thätigkeit im Dienste der Gonzagas Anticaglien sein mochte. Hatte doch der 
während der folgenden Jahre. Ein Brief, Künstler wohl in jener Zeit schon die Auss 
den er im Juni 1468 an Lodovico richtet, 1ualung der Camera degli Sposi im alten 
spricht von seiner Sehnsucht, diesen zu sehen, Schlosse der Gonzagas begonnen. 
und von einem angesangenen, nicht näher V s; 
zu bestimmenden Bilde, welches die ,,Geschichte V 
des BuchesU behandelt. Ein Jahr später In dem ganzen, an verlasseneu Fiirstens 
bittet der Marchese ihn, einen indischen sitzen so reichen Italien gibt es kaum einen, 
Hahn und eine Henne zu zeichnen,s deren welcher aus den Besuch4er heute einen ödes 
Bildnisse in einen Gobelin gewoben werden ren Eindruck verfallener Größe und ers 
sollen. 1471 sind zwei Porträts entstanden, storbenen Lebens hervorbringt, wie das Kasten 
welche ein sMaler von Mailand, Zanetto, von Mantua. Ein großer Komplex von 
am 2. August zu sehen wünscht. Jn dem äußerlich kunstlosen Banlichkeiten, welche 
folgenden Jahre hat er im Juli einige durch unbelebte Höfe und Korridore verbuns 
Wochen bei Bologna zugebracht. Der Karg den sind, lagert es schwerfällig an der trüben, 
diual Francesco Gonzaga, der sich voriibers lagunenartig sich ausbreitenden Wassersläche 
gehend dort aufhalten wollte, hatte sich den des Mincio. Zahllose Säle, Zimmer, Kabiss 
Besuch des Künstlers infolgenden anLodovico nette, Durchgänge, des Wandschmuckes und 
gerichteten Zeilen von Foligno aus erbeten. der Ausstattung fast ganz beraubt, nur hier
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.