Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Mantegna
Person:
Thode, Henry Mantegna, Andrea
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-680897
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-681175
Mantegna. 
Andrea 
Stil Giottos in die naturalistische Wirklichg für die gewaltigen Werke machen, welche 
keitsanschauung des fünfzehntenJahrhunderts einen vollständigen Sieg des Raums und 
vermittelt, sollte in den dreißigerund vierziger Formengefühles bezeichneten, und es erscheint 
Jahren den kühnen Neuerungen der Fluren: wie ein wunderbares Geschick, daß gerade 
tiner weichen. Drei große toskanische Künstss die Vorkämpfer dieser Bestrebungen: der 
ler verpflanzten die Resultate der künstlerii Maler Paolo Uccello und der Bildhauer 
schen Entdeckungen ihrerHeimat nach Padua. DonatelIo im Jahre 1444 nach Padua 
Der erste, welcher in dieser Stadt bereits berufen wurden. Fast zehn Jahre lang 
1434 erschien: Fra Filippo Lippi, ein ist Donatello, der durch kühnste Naturs 
Schüler Masaccios, des Begründers des anschauung wie durch unerschöpfliche Eins 
neuen malerischen Stiles, scheint durch die bildungskrast gleich ausgezeichneteBegründer 
Werke, welche er dort schuf, die Aufmerks der Plastik des Quattrocento, durch die 
samkeit Andreas nicht besonders auf sich Ausführung großer Aufgaben in Padua 
gezogen zu haben, aus dem einfachen Grunde, festgehalten worden. Im Verlaufe dieser 
weil Mantegna zur Zeit, als er künstlerisch Zeit entstand der reich mit mannigfaltigem 
sehen lernte, bereits die bedeutendsten bildnerischen Schmuck. ausgestattete Hochs 
Schöpfungen der beiden Anderen vor Augen altar von S. Anton1o und das Bronzes 
hatte, welche seinen Geist in viel stärkerer reiterstandbild des Gattamalata, in welchem 
Weise anregten, als die zwar heiter natürs der Geist der Renaissance zuerst mit der 
lichen, aber der plastischen Kraft entbehreni Antike in die Schranken trat. Dieses wie 
den Madonnenbilder des lebensfrohen auch alle die unvergleichlich vollendeten, 
Mö1iches. Das Studium der Antike mußte den Altar verherrlichenden Meisterwerke: 
den Jüngling ganz besonders empfänglich den erschiitternd ausdrucksvollen Crucifixus, 
die inteusiv bewegten und 
  N , U        doch ftatucirisihen Heiligens 
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    ;jiIis.  umschließenden Reliefs der 
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      IF,  TO s;Js.  J  feierlich unheimlichen Evans 
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F;      H  Andrea Mantegna entstehen 
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.j;F7isÄ  J, disk,  H   der Skulptur, welche alle 
     ,IH3    l jjTi..YjC2ss r  GeseHe der Malerei sich 
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