Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Velazquez
Person:
Knackfuß, Hermann Velazquez, Diego Rodríguez de Silva/y
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-677005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-677312
Velazquez. 
F  UUHPTwA.w.77RET7RG7qH hervortreten läßt.  Velaz: 
    :   J     quez fand nicht häufig Zeit, 
    H  Privatpersonen zu malen. 
J         ,   Ein drittes uichtfiirftliches 
    J Damenbildnis von seiner 
:  T   U   c   Hand befindet sich in einer 
     :   englischen Sammlung. Auch 
         dies ist eineVollblutspanierin, 
      L.  : nicht mehr ganz jung, aber 
  He    IV UT  L.   des Eindrucks ihrer uners 
 7  H   r  J  gründlichen Augen und ihrer 
H: :         glühenden Lippen sich wohl 
en  .s I  this.      bewußt; die in großen Handi 
    D   XVI  :  schuhensteckendeuHändespielen 
    J     mit der schwarzen ,,Mantatt 
U,     und dem Fächer, den Werks 
;    T, zeugen der Koketterie CAbb. 
 Es.  14J.  Als nichthöfisches 
       Männerbildnis sei daneben 
II.  F;      der wirkungsvolIe Rassekopf 
   L H   im Pradomuseum genannt, 
      E  aus dessen brennend roten 
   E  Lippen und glänzend schwarzen 
  T     Augen eine oerzehrende Glut 
  VI     spricht FAbb. 15J. 
k      Unter den Bildern, welche 
  7    Velazquez in den ersten Jahs 
    .    ren nach seiner Rückkehr von 
Abb. 14. Die Dame mit dem Fächer. In derHertford:Galerie zu JtalieU für den KöUi9 malte, 
London.  werden neben verschiedenen 
Stillleben und Landschaften 
tnng. Die Dame ist sehr reich gekleidet; sie ein Bildnis der Königin und ein solches 
trägt eineRobe von tadelloseste1nModeschnitt des im Jahre 1629 geborenen Prinzen 
Cum I635J aus gepreßtem schwarzen Sammet Don Baltasar Carlos genannt. Dieses 
mitKragenundUnterärmelnausblauem,goldss lehtere ist in einem wundervollen Kinder; 
durchwirktem Stoff, mit Goldspit,zen am Krug bild vorhanden, welches in eine englische 
gen, dazu mit schmalen SpiZenrändchen bei Sammlung gelangt ist. Da sieht man 
seHtesi Weißzeug an Hals und Handgelenken; den dreijährigen Jnfanten, mit einem nieds 
im Haar bliHt der aus Diamanten gebildete lichen, aber ausdruckslosen Gesichtchen, schon 
Kopf einer Nadel, unter den Löckcheu koms mit Grandezza in seinem steifen Kleidchen 
men große Perlen zum Vorschein, die von aus silberdnrchstickter hellgrauer Seide das 
den Ohrringen herabhängen, eine Perlen: stehen, mit Kon1mandostab, Schärpe und 
schnur umgibt den Hals, an dem Kleid Degen. Ein dunkler Hintergrund mit einem 
gliHert eine mehrfach umgeschlungene, durch zum Teil emporgezogenen schweren Vorhang 
einen edelsteinbeseHten Schmuck zusammenis hebt die ganze zarte Gestalt als eine Lichts 
gehaltene Goldkette; kostbare Ringe schmücken erscheinung hervor; seitwärts liegt auf einem 
sowohl die linke Hand, welche zwanglos Kissen der große FederhutLAbb. 16J. Ein 
herabhängend den geschlossenen Fächer hält, anderes, ebenfalls in England befindliches 
als auch die auf die Lehne des rotbezogenen Bild aus derselben Zeit zeigt das nämliche 
Stuhls gelegte Rechte. Alles ist mit dem Figürchen mit einem Zwerg als Gesellschafter, 
gewähltesten Geschmack zusammengestim1nt, der es mit dem Geklingel einer Schelle zu 
und der Reichtum bewahrt eine vornehme unterhalten sucht.  Bei den Landschaften 
Einfachheit der Gesamtwirkung, die der mag man in erster Linie an Ausnahmen aus 
schlichte hellgraue Hiutergrund aufs feinste den Gärten der ausgedehnteu Villa bei
        

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