Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dürer
Person:
Knackfuß, Hermann Dürer, Albrecht
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-675380
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-676786
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Albrecht Dürer. 
Auftrag vonJ seiten seineriVaterstadt zu teil. 
Der .Rat übertrug ihm die Anfertigung der 
Entwürse zur Ausmalung des Rathauss 
saales.E Die: dreifache Bestimmung des 
Saales, zu Reichstagen, Gerichtssigungen 
und ,Festlichkeiten, war. maßgebend für die 
Wahl der Gegenstände.  Die kaiserliche Majes 
stät .ward verherrlicht durch.jene für Maxis 
milian angefertigte Komposition des ;,Großen 
TriumphwagensU, die Dürer jetzt dahin vers 
änderte, daß der Kaiser allein, ohne seine 
Familie, in der aklegorischen Umgebung ers 
schien. In dieser Gestalt gab er den ,,Tris 
umphwagenH im Jahre 1522 auch in Holzs 
schnitt heraus Cdaraus Abb. 109J. Für 
die nächstgrößte Fläche der zu bcmalenden 
Saalwand entwarf der Meister als Wars 
nung vor vorschnellem Richterspruch eine 
Allegorie der Verleu1ndung, nach einer viels 
gelesenen Beschreibung eines Gemäldes des 
Apelles. Dieser Entwurf, eine ausgeführte 
sFederzeiehnung von 1522, wird in der Albers 
tinas aufbewahrt. Für das kleinere Mittels 
.feld zwischen den beiden großen Bildern 
ward eine lustige Darstellung bestimmt, die 
unter dem Namen ,,der PfeiferstuhlE bei 
kannte Gruppe von sieben Stadtmusikanten 
und sieben anderen volkstümlichen Figuren. 
 Dürer lieferte bloß die ,,Visierungenti 
zu diesen Gemälden, die Ausführung geschah
        

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