Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wilhelm von Kaulbach
Person:
Ostini, Fritz von Kaulbach, Wilhelm von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-668686
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-669854
n;ar das Bild eines Hirtenknaben, den Raczynski kaufte und der als eins seiner besten 
Olgemälde gilt. In der Bruckmannschen Nachlas3publikation ist auch das Bild eines 
schönen römischen Mädchens zu sehen, das aus dieser Zeit stammen dürfte. 
Die Zerstörung von Jerusalem wurde bald nach der italienischen Reise begonnen, 
die Fertigstellung zog sich aber fast über ein volles Jahrzehnt hin. Ursprünglich erhielt 
Kaulbach den Auftrag und wohl auch die Idee zu diesem Bilde durch die Fürstin 
Angelina Radziwill, die im Sommer 1836 den Künstler in seinem Atelier besuchte. 
Die Großen dieser Welt gingen damals in dem Atelier im Lehel in Menge ein uUdYaus. 
Goethe: 
Leonore 
 Galerie : 
CTorquato TaffoJ. 
Die Dame hatte zuerst eine Zeichnung der Kassandra nach Schillers Gedicht bestellt, 
dann war sie auf den Gedanken gekommen, Kaulbach solle ihr die Zerstörung Jerusalems 
durch Titus malen. Jener ging mit voller Begeisterung auf die Idee ein und erbat 
sich nur längere Frist, da er noch viel an der Hunnenschlacht für den Grafen Raczynski 
zu arbeiten hatte. Als nach dreiviertel Jahren noch immer nichts von der ,,Zerstörungll 
zu sehen war, drängte die Fürstin ungeduldig, sie wollte wenigstens eine Kompositionss 
skizze zu sehen bekommen. Im Herbst 1838 erhielt sie die ersten Pausen von Detaili 
zeichnungen von dem erkrankten Künstler geschickt.  Aber als Kaulbach um eine Vorschußs 
zahlung zu der auch für den Maler kostspieligen Arbeit bat, eine Sache, die nicht mehr 
als selbstverständlich war, scheiterten die ganzen Verhandlungen und der Auftrag wurde
        

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