Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wilhelm von Kaulbach
Person:
Ostini, Fritz von Kaulbach, Wilhelm von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-668686
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-669756
Jahre hat der Maler hier gewohnt, bis man ihm später, als er Akademiedirektor wurde, 
ein eigenes Atelier im alten Akademiegebäude errichtete. Auch das ist, nebenbei gesagt, 
nun eingerissen, nur das Stück Mauer, auf das er einst den Peter Arbuez skizziert 
hatte, wurde herausgesägt und aufbewahrt  aber so schlecht, daß es längst unrettbar 
dem Untergange verfallen ist. Jn der, wie erwähnt, feuchten Werkstatt am Lehel, in 
der seine Gesundheit bedenklich litt, begann Wilhelm Kaulbach im Sommer 1835 seine 
Hnnnenschlacht aufzuzeichnen und es dauerte über zwei Jahre bis Raczynski, dessen Ges 
Christus. Zeichnung für eine Prachtt1il1el. 
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duld auf manche harte Probe gestellt, wurde, in den ersehnten Besitz, des Werkes kam. 
Kanlbach hatte zunächst im Sinne eines großen, durchgeführteu Kartons eine Untermalung 
Braun in Braun hergestellt und das Werk war ihm einerseits in dieser Gestalt so lieb 
geworden, daß er es nicht mehr zu verändern Lust hatte, anderseits hatte er begründete 
Ursache, an seinem technischen Vermögen zu einer Ausführung in Farbe zu zweifeln. 
Eine Farbenskizze ward wohl vollendet, aber Kaulbach wußte, daß die Farbe seine Koms 
position nur schädigen würde; er äußerte selbst wiederholt, es sei ihm bei der Arbeit, 
als wenn ,,die Figuren ihre Hände erhöhen, bittend, er möge sie nicht kolorierenU. Das 
letztere Wort sagt genug; es sagt auch, das; Kaulbach recht hatte, wenn er sich dagegen
        

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