Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Prell
Person:
Rosenberg, Adolf Prell, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-665614
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-666956
Wandflächen unterhalb der Bilder wurden 
dagegen mit einem neuen künstlerischen 
Schmuck versehen. Unmittelbar unter den 
Gemälden zieht sich ein von Behrens mos 
dellierter Fries mit Dcjrstellungen aus 
deutschen Sagen und Märchen in leichtem 
Flachrelief zwiskhen stärker hervortretenden 
geführt sind, und die beiden mächtigen Kans 
delaber zu beiden Seiten des Thrones, die 
in ihren plaftischen Zieraten auch an Ges 
stalten des nordischen Mythus anklingen, 
sind, ebenfalls nach Modeklen von Behrens, 
in Holz geschniZt und reich vergoldet und 
versilbert. Die sich an den Wänden ents 
Abb. 107. 
Studie 
Aphrod1ite. 
Vgl. Abs. xo9. 
Löwenköpfen hin, und die Flächen darunter 
zeigen Einlagen von farhigem, poliertem 
Marmor undimarmorartigem Gestein, das 
an den Schmalseiten und. an einem Teile 
der Westwand die Wappens der deutschen 
Bundesftaaten einrahmt. Der Thronsessel 
in der Mitte der Ostwand, dessen Rücks 
wand und Baldachin nach den Entwürfen 
von Max Seliger in Berlin von dessen 
Schwestern in präehtiger Kunststikkerei ausi 
lang ziehenden SiHbänke sind mit vios 
lettem Sammet überzogen,  der für die 
Farbenstimmung des ganzen Raums  die 
ruhige ,i tieftönige Grundlage gibt. Jm 
Mai 1899 erhielt dieses Meisterwerk fein ab: 
gewogener, monu1nentaler Kunst seine Weihe 
durch den Besuch des italienischen Königs: 
paares bei. einem Feste, das der deutsche 
Botschafter zur feierlicher: Eröfsnung des 
Saales veranstaltet hatte.
        

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