Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederen Künste
Person:
Morris, William
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-661664
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-662074
Welt aus Ziegeln und 1VIörtel leben, in der 
uns wenig geblieben ist, ausser dem Geist 
der grossen Kirche in Westminster, deren 
Heusseres durch die Dummheit des restaus 
rierenden Baumeisters gestört und deren leöstss 
liebes Innere durch die JInbringung falschen 
Prunlees durch den Unternehmer, durch die 
Prahlerei und Unwissenheit der letzten zweiss 
hundertsiinszig Jahre geschändet worden ist  
wenig ausser dieser und der unvergleichlichen 
Halle in der Nähe: aber wenn wir einmal 
dieser Welt voll Rauch entronnen sind, wenn 
wir uns draussen auf dem Lande befinden, 
können wir noch die Werke unserer Väter 
lebensvoll inmitten der Natur sehen, in die 
sie hineingeschaffen und von der sie so ganz 
und gar ein Teil sind: denn in der That, 
wenn irgendwo, bestand im englischen Land 
zur Zeit, als den Leuten noch an einer solchen 
gelegen war, die vollste Uebereinstimmung 
zwischen den Werken der Menschen und dem 
Land, für das sie geschaffen wurden:  dies 
Land ist ein kleines Land; zu sehr vom Meer 
eingeschlossen, wie es scheint, als dass es Raum 
gehabt hätte, sich gewaltig auszubreiten; es 
hat keine wüsten Strecken aufzuweisen, die 
durch ihre 0ede iiberwältigend wirken, keine 
unermesslichen einsamen Wälder, keine uns 
betretenen furchtbaren c3ebirgsmauern: übers 
all herrscht ein gewisses Masse; VeVOkI1t sich 
eins mit dem andern zu bunter JVlannigsaltigs 
leeit,6geht eines leicht in das andere über: 
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