Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leibl
Person:
Gronau, Georg Leibl, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-653812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-653998
Wilhelm Leibl. 
sagen, auf der ganzen Linie gesiegt. Wohl 
stand Wilhelm von Kaulbach an der Spitze 
der Münchener Akademie, aber die Schüler 
drängten sich zu den Sälen der Führer 
der jungen, der koloristischen Richtung. 
Eine große Zahl derjenigen Künstler, die 
kannte. Die gewaltige Arbeitskraft des Man; 
nes mußte auf jüngere Menschen anfpornend 
wirken, wie fein GrundfaH, möglichst alles 
nach der Natur und mit der gleichen Sorgfalt 
zi1 malen, so gewiß hierin der Grund viels 
fachen Mißlingens, gerade auch der eigenen 
Bildnis 
von Leibls 
Vater. 
cKöln, Mufeum.1 
berufen waren, der deutfchensMalerei im 
legten Drittel des Jahrhunderts die entss 
fcheidende Färbung zu geben, hat in jener 
Zeit ihre Ausbildung bei Piloty oder Rand 
berg erhalten. 
Bei diesen beiden hat auch Lcibl ge: 
arbeitet. Piloty stand damals auf dem Höhes 
punkt seines Ruhmes und feines Schaffens. 
Die Begeisteruug für ihn war noch zu stark, 
als daß man die Schwächen seiner Kunst ers 
Gemälde Pilotys, zu finden ist, überaus 
heilsam war. Daher der große Erfolg 
seiner Schule, in der neben vielen anderen 
Lenbach, Gabriel Max, Desregger sich bils 
deten. ,,Sein Einfluß und sein Verdienst 
als Lehrer sind unverhältnismäßig größer 
als der Wert seiner eigenen WerkeU, urs 
teilte Friedrich Pecht später über Piloty. 
Zu den heroischen Stoffen dieses Künsts 
lers stand die das leichtere Genre des Ge:
        

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