Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ludwig von Hofmann
Person:
Fischel, Oskar Hofmann, Ludwig von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-649760
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-650605
aus rötlichem Silber daliegt. Kein Ufer, 
nur die endlose Fläche, in leichten Wellen 
gehend, und auch kein lebendes Wesen im 
Bilde, das uns wie sonst den Eindruck 
der Natur verkörpern könnte. Der Rahmen 
aber nimmt ihn auf und spinnt ihn weiter. 
Es ist noch immer das Meer, aber nicht 
mehr wie es all den Glanz zuriickstrahlt, 
eine Quelle des Lichts mehr für die Seele 
als für das Auge: Farbenharmonien rang 
schen zu Tönen zusammen. 
Hos1nann hat mit diesem Werk Beetho: 
den seine Huldigung gebracht. Er machte 
jene wunderbare Maske, die der Meister 
seltsa1nerweise bei seinen Lebzeiten zu 
nehmen erlaubte und die seitdem für so 
Sopkaporte. 
zu einer 
Stndie 
sondern wie es ihn aufnimmt: zwei Meer: 
wesen neigen sich, anbetend und hingegeben 
träumend zu dem Schauspiel herab; was 
sie ergreift. scheinen nicht Lichtstrahlen, 
sondern Töne, die das Licht aus dem 
Meer wie aus einer großen Harfe herauss 
ruft. Es ist, als stände die Natur in 
dieser Stunde unter dem Bann des ges 
waltigen Hauptes, das gleichsam wie die 
geslügelte Sonnenscheibe darüber schwebt, 
viele ein Gegenstand der Verehrung ge: 
worden ist, in freier Umgestaltung zum 
Mittelpunkt des Rahmens, den er mit 
großer Sorgfalt durchführte; zu dem 
betenden Mädchen gibt es eine sehr 
ausführliche Naturstudie. Die ungewohnte 
Sehniyerei machte dem Künstler viel 
Mühe, wo sie sich nicht recht plastisch 
gestalten mochte, ist er ihr mit Farben zu 
Hilfe gekommen.  Die Begeisterung, in
        

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