Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ludwig von Hofmann
Person:
Fischel, Oskar Hofmann, Ludwig von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-649760
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-650433
Fenerwerkern und Opernprospekt1nalern: 
nicht den ewig lachenden Himmel, sondern 
den Charakter der italienischen Landschast 
gaben sie: die ernsten, strengen Formen des 
steinigen Bodens, den großen Weklenschlag 
der Hochebene, die Tehnnng des Raums, 
die Größe und Klarheit der Züge, kurz jene 
begeisternde und wieder überwältigende 
als Hiniergrnnd diese weiträumige Lands 
scheust gegeben. Sie war es auch, die 
Hosmann für seine Menschen gerade in 
Jtalien immer wieder mit Freuden fand, 
denn dort erst haben sie ihre eigene Lebensi 
Inst, und hier wird all ihr har1nlos glücks 
liches Tun wahrhaft selbstverständlich. 
Noch MarCses stellte seine Gestalten 
Tränke in 
römischen 
Can1pagna. 
Dlgemälde. 
CZu Seite Es. 
Weite des Blickes, die der südlichen Land: 
schast vor der nordischen eigen ist. 
Sie hat also genau die Freiheit von jeder 
Enge und die Größe der Form, die den 
Künstler auch im ganzen Dasein des Süd: 
länders immer aus Schritt und Tritt ans 
zieht. Der weite Raum gehört zu diesem 
glücklichen, frei von allen Schranken er: 
wachsenen Geschlecht. Und immer wenn 
Künstler Gestalten hinstellten, die ein höheres, 
einfacheres und freieres Dasein führten, wie 
Fenerbach, Mar6es, dann haben sie ihnen 
vor einen sehr tiefen Horizont; ihre ge: 
tragenen Bewegungen heben sich dann 
klar von dem weit hinter ihnen ver: 
klingenden Grunde, oder eine Wand von 
Bäumen steigt auf, gleichsam demselben 
Boden entwachsen wie sie, hinter ihnen 
und auf diesem dunkeln Grün stehen dann 
feierlich die ernsten Gruppen. Anders 
Hofmannt 
Er beschränkt sich den Raum nicht in 
der Nähe, noch dehnt er ihn ins Un: 
begrenzte; sein Raum ist begrenzt, aber
        

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