Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leonardo da Vinci
Person:
Rosenberg, Adolf Leonardo <da Vinci>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-644299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-645176
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Abb. 
63. ChriftuSkopf. Kopie nach Leonardo. PaftellzeiclJn11ng in der Brera zu Mailand. 
Nach einersPhotographie von Braun E Eie. in Dornadh i. E. cZu Seite 61.d 
Es ist auffällig, daß der Straßburger Christuskopf unbärtig ist, während 
er auf dem Originale von einem dünnen Kinnbarte umrahmt ist, und einen un: 
bärtigen, mit Pastellstisten gezeichneten Christuskopf, der im übrigen mit dem 
auf dem Originale Leonardos übereinstimmt, besitzt auch die Brera in Mailand 
CAbb. 63I. Er galt immer als eine eigenhändige Vorstudie Leonardos, und erst 
in neuerer Zeit hat die Kritik so viele Gründe gegen die Originalität auch dieses 
Kopfes geltend gemacht, daß die Meinung der Kunstforscher schwankend geworden 
ist. Man findet die Formen fiir Leonardo zu weichlich und verschwommen, und 
wenn auch diese Eigenschaften auf die Rechnung fremder Hände zu schiebenssind, 
die sich durch übermalungen an dem an und für sich sehr reizvollen Blatte ver: 
siindigt haben, so spricht doch eine glaubwürdige ljberlieferung dagegen, daß 
dieses Christusideal, so wie wir es auf der Mailänder Zeichnung sehen, fertig 
dem Haupt und den Händen Leonardos entsprungen wäre. Wenn er wirklich 
so eingehende, so ganz gegen seine Gewohnheit gehende Detailstudien für das 
Abendmahl gemacht hätte, wie sie jene Apostelköpfe und dieses Christusbild dar: 
stellen, würde es völlig unbegreiflich sein, weshalb er so lange an dem Abend:
        

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