Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leonardo da Vinci
Person:
Rosenberg, Adolf Leonardo <da Vinci>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-644299
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-645712
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107 
eigene Erfahrung seine 
niannigsachen Tugenden 
erprobt, habe er wirklich ist VZT2svYFT 
gesehen, da� der Ruhm, 
den er in der Malerei er TJ.sEs3iT;zs 
lange, dunkel im Vergleich 
zu dem sei. den er wegen 
seiner, anderen ihm inne Jz,;s, s. 
wohnenden Tugenden ver 
diene. Er hebe ihn in 
allen Dingen, in der Zeich TO 
nung, Baukunst usw. als ss 
trefflich bew�hrt gefunden. YEk.ssT 
In der Tat ist denn auch 
Leonardo w�hrend dieser 
bewegten Zeit um seinen Eis III, I.JH;. 
bauk�nstlerischen Rat bei 2.T3i,fii 
s. s2 is. .iTsTs 
den Arbeiten zur Fort 
sehung des Mail�nder 
Doms befragt worden. 
Unter der Herrschaft Lo VII; 
dovicos geh�rte er bereits 
senden Dendenineisieen, sc 
und eesor1 euch ein Mo 
dell f�r den Bau einer I;i..s 
Kuppel angefertigt haben. 
Am 21.0ktober 1510 fand Ists. 
wieder einmal eine Be ,z;s 
ratung der Dombaumeister 
statt, deren Gegenstand der ;.s 
Weiterb au der Kuppel war 
und an der auch Leonardo 
Da� unter solchen Be cZu Seite 100.J 
sch�ftigungen und seinen 
fortw�hrenden Reisen zwischen Mailand und Florenz die Ausf�hrung von Ge 
m�lden, die K�nig Ludwig von ihm zu haben w�nschte, verz�gert wurde, ist 
selbstverst�ndlich. Aber er mu� doch ab und zu etwas Fertiges zustande gebracht 
haben, da seinesAuftraggeber in Frankreich und Mailand nicht die Geduld ver 
1oren, sondern ihm ihre Gunst unwandelbar erhielten. Es ist gelegentlich in einem 
Briefe nur von einem Madonnenbilde die Rede, und von zwei Madonnenbildern 
spricht Leonardo selbst in zwei Briefen, die er zu Anfang des Jahres 1511 von 
Florenz, wo er sich wegen seines Prozesses wiederum aushielt, an den Statt 
haltet des K�nigs, Girolamo Cusano Chaumont war kurz vorher gestorben 
und an den Pr�sidenten von Mailand, das Haupt der st�dtischen Beh�rde, richtete. 
Der erste dieser beiden Briefe, die in ihrem Inhalte �bereinstimmen, hat folgenden 
Wortlaut ,,Jch f�rchte, da� meine geringe Erkenntlichkeit gegen die gro�en Wohl 
taten, die ich von Eurer Herrlichkeit erhalten, Euch etwas unzufrieden mit mir 
gemacht haben und da� es daher komme, da� ich aus so viele an Eure Herrlich 
keit gerichteten Briefe noch niemals Antwort erhalten habe. Jetzt sende ich nun 
den Salai dorthin, um Eurer Herrlichkeit mitzuteilen, da� ich fast am Ende. des 
Prozesses bin, den ich mit meinen Br�dern habe, und da� ich hoffe, mich diese 
Ostern dort Lin MailandJ zu befinden und zwei Bilder der heiligen Jungfrau von
        

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