Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wereschtschagin
Person:
Zabel, Eugen Wereschtschagin, Wassili
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-642073
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-642870
Wassil Wassiljcwiifch Wereschtschagin. 65 
führen werde, aus ganz modernen Em- wünscht ihnen mehr Fleiß und Gewissen- 
pfindungen heraus neue Kunstwerke ent- haftigkeitinderDurchbildung des einzelnen, 
stehen zu lassen-. Er ist aber der Meinung, als viele von ihnen zur Schau tragen. 
daß der malerische Nachwuchs nicht immer Alles, was er anfaßt, führt er mit 
fleißig und ernst- genug arbeite, daß er oft voller Kraft aus. So klug und herz- 
nicht die rechte Geduld und Ausdauer zeige, gewinnend er der Welt gegenüber tritt, 
wenn es sich darum handelt, Schwierigkeiten wenn er seine Bilder ausstellt, so unbedingt 
zu überwinden, die sich aus der persönlichen schließt er sich vor ihr ab, wenn ihn der 
Beobachtung der Natur ergeben. Er ge- Drang zu neuem Schaffen beherrfcht. Jn 
denkt dabei der Zeiten, in denen er als Maisons-Lafsitte lebte er nur in seinem 
junger Künstler vom frühen Morgen bis Atelier oder in Gottes freier Natur, ein 
zum späten Abend unausgeseHt arbeitete, Rätsel für die leichtlebige Pariser Be- 
nie mit sich zufrieden war, oft daran ver- völkerung, die diesen Vorort aufsuchte und 
zweifelte, seine Bilder überhaupt zu vollen- den Künstler in seiner Schweigsamkeit, 
den, 11nd sie mit dem Aufgebot der äußersten Bescheidenheit und Natiirlichkeit, in seinem 
Kraft schließlich doch anssührte. Die jungen gleichmäßigeu Ernst nicht verstand. Seine 
Revo1utionäre sind ihm die Entdecker eines Affen und Hunde schienen ihm angenehmere 
neuen zukunftreichen Elements in der Kunst, Gesellschafter zu sein als die Menschen, die 
in dem sie aber selbst noch nicht sicher ihn aus Neugierde oder wirklichem Jnteresse 
schwimmen können, Die harte Arbeit nnd an der Kunst zu sehen toiinschten. Wer 
nur sie allein hat Wereschtschagin groß ge- sich bei Wereschtschagin nicht vorher an- 
macht, das ruhelose Sichversenken in eine gemeldet hatte oder ihm gut empfohlen 
bestimmte Anschauung, der er bis- auf den war, konnte sicher sein, von dem Diener 
Grund nachznsorsc"hen wußte, und die un- mit einem stereotypen ,,Nicht zu Hanse" 
anfhörliche Ausbildung seiner Technik, in empfangen zu werden. Wenn der Pariser 
der er sich niemals glaubte genug thun zu sich gähnend in seinem Bett von der einen 
können. In der persönlichen Art, Natur Seite auf die andere legte, hatte derKünstler 
nnd Menschen zu verstehen, kann er die schon stundenlang mit dem spröden Stoff 
jüngeren Maler nur bestärken, aber er schwer gerungen, denn er hat trotz seiner 
Zuber, Wereschtschagin. Z
        

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