Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neue Wege zur künstlerischen Erziehung der Jugend
Person:
Tadd, James Liberty
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-639272
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-641853
 Dreißigftes 
Kapitel  
Naturformen und ihren Bewegungen, ebenso mit verschiedenen Kunstformen, 
immer vertrauter werden und die Hand in der Wiedergabe derselben Leichtig: 
keit und Geschicklichkeit erlangen. 
Man wird einwenden, daß dies nicht nötig sei, daß ein Landschafts: 
maler z. B. nicht Akt oder Tiere zu zeichnen brauche, oder ein Tiermaler nicht 
nötig habe, sich mit dem Studium des Wassers zu beschäftigen. Das ent: 
spricht der verbreiteten Ansicht, nur das zu thun, was man mag, nicht das, 
was das Beste ist. Ein wenig Nachdenken sagt uns, daß mit der Erweiterung 
II hh. 
Landschaftgma1e11 
Zekch11en 
Adirondacks 
unserer Kenntnisse und unseres Könnens unser persönliches und spezifisches 
AusdrucEsvermögen wächst. 
1Venn durch das Arbeiten nach verschiedenen Dingen eine gewisse Summe 
von 115rfahrung gesammelt ist, kann der Schüler leichter bestimmen, wofür,er das 
größte Interesse hat und was er mit der größten Kraft auszudrücken vermag. 
Dann muß er sich für ein bestimmtes sach entscheiden. Bis dahin aber ist 
es am zweckmäßigsten, wenn möglichst viel nach dem sigürlichen, nach Tieren 
und Landschaften gearbeitet wird. Einige werden sich mehr für die Form als 
für die sarbe begabt zeigen, andere sind befähigter, sich durch Linien als durch 
Licht und Schatten auszudrücken, noch andere sind geschickter im Modellieren 
als im Malen, tüchtiger in der Anwendung der 0Zl: als der Wasferfarbe.
        

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