Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Angelico da Fiesole
Person:
Wingenroth, Max Fiesole, Angelico/da
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-630809
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-631177
Abb.16. Detail von der Krönung Mariä in den 
NacJ einer Qriginalplzotographie von Gebt. Alinari in Florenz. 
Uffizien. 
LZu Seite 2k 
Den vereinten Kräften der Christenheit war es unterdes gelungen, das unheilvolle 
Schis1na zu beendigen und der Kirche den Frieden wiederzugeben. So konnten auch 
die Getreuen des Dominici in ihre Heimat zurückkehren und im Jahre 1418 in das 
Kloster S. Domenico wieder einziehen. Als Einunddreißigjähriger kam Angelico in 
seine Vaterstadt zurück, innerlich gefestigt und im vollen Besitz seiner Eigenart, die nur 
der Entwicklung harrte, um die schönsten Früchte zu tragen. 
Aufenthalt 
Dome11jco 
bei 
Fiesole, 
1418s 
s1436. 
Noch waren jene inneren Streitigkeiten in der Stadt nicht beigelegt, noch dauerte 
der Krieg mit Lucca fort: das Dominikanerkloster lag in sicherer Entfernung an den 
Abhängen von Fiesole in schönster Lage und Umgebung, mit herrlichem Blick auf die 
Arnostadt, zwischen Zypressen und Olbäumen in der klaren und durchsichtigen Luft des 
toskanischen Paradieses. Unter der giitigen und doch strasfen Leitung Antonius konnten 
die Mönche sich der kirchlichen Ruhe erfreuen und ihren Werken nachgehen. Für Angelicos 
Pinsel gab es ohne Frage genug zu tun. Zunächst galt es wohl auch hier, den Bei 
stand von Chorbüchern zu vermehren; die Antiphonarien und Psalterien, die sein Bruder 
Ost
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.