Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rossetti
Person:
Jessen, Jarno Rossetti, Dante Gabriel
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-629592
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-630237
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des Papstes Alexander IV. als kunstbegeistertes, in früher Fülle erblühtes Weib dargestellt. 
Sie spielt die Laute, zu deren Tönen zwei Kinder tanzen. Aber während dieses scheinbar 
harmlosen Treibens ist die Lust voll crotischer Schwi"1le. Die iippigen Reize des Mädchens, 
die ein tiefer Halsausschnitt freigil)t, haben inzestische Triebe bei Vater und Bruder wach- 
gerufen. Den starken Vorwurf hatte sicl) Rossetti durch die Unfreiheit seiner Gestensprache 
und die dadurch hervorgerufene Schwerfälligkeit der Komposition verdorben. Er wieder- 
holte und verbesserte dieses Aquarell später. Jm Jahre 1860-1861 stellte er Lucrezia 
(Abb. 30) als Gattin des ungliicklichen Krüppels, des Herzogs Alfonso von Biscaglia, 
dar. Sie hat ihm soeben den Gifttrunk gemischt und reinigt sich nach der schändlichen 
Tat die Hände. Ein Rundspiegel hinter ihr wirft das Bild des auf Krücken hnmpelnden 
Hex-zogs zurück. Alexander IV. führt ihn spazieren, ,,um das Gift in seinem System
        

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