Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Anselm Feuerbach
Person:
Heyck, Eduard Feuerbach, Anselm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-627561
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-627954
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  hat, schreiben mußte, weil er 
    gerade für solche Stunden der 
 T   Mutter bedurfte. Wir müssen 
    X durch diese Klagen hindurch, 
  J   ,     wie er durch diese Momente 
,    O-    hindurch mußte. Wenn wir 
    ZU      so verfahren, wenn erst ein- 
 J  ,  "s-U C      mal alle Hemmungen und Be- 
          drückungen von uns mit er- 
 -  ; z:j     N-;     lebt worden sind, dann tritt 
              in seiner Echtheit und Größe 
        der ganze Heroismus dieser 
   is D       Kiinstlerlaufbahnheraus. Eben 
        dem: wird durch- dieses Ari- 
     T -Es  ;  sehe B  d  t 
 -U.k     . H- ff; H. geyer uch  as nich 
           bloß durch seine Hingabe und 
       H  Parteinahme schön ist, sondern 
 P         dadurch, daß es zwar gerne 
     .   prddicrt und manche Sach- 
    J,     lage nur subjektiv sieht, aber 
        Hi- "-XI    im Quellenbezug die konkreteste 
     di ,    Wahrheit anstrebt, nichts ver- 
 T  , X .  -F H  birgt, nichts wegsteckt und 
 ;        nichts umformt -das ,,Ver- 
 As  E    :   -s   mächtnis" in seiner psychischen 
      Wirkung überwunden, in den- 
           
 II-      He   teils erzürnten, teils leidvoll 
 H  " IT- V.  ; resignierten Feuerbach, dem 
  ,     Es, "   - E durch Krankheit an seiner Ar- 
 ;  ji!  XX     beit verhinderten Rekonvales- 
     V,   ze1iten, zu dem wirklichen 
 ?-sjt"  N K,   H T-. )-I   Feuerbach zu gelangen. 
       F Allgeyer hatte die zweite 
 I         F- Auslage vollendet, als ihn am 
  it(     ! 6. September 1900 der Tod 
W        abberief. Er war als Schwarz- 
Abb.9. Versuchung des heiligen Antonius. Neuentwurf. nJaxdcr Kmd 1829 geboren- 
Naih einer Originalphotographie von Franz Haiifstaengl in München. c1111gc MVIIAtc Vor FeUcVbclch 
(Zu Seite 58.) im gleichen Jahre, und er ist, 
 da Feuerbach in Freiburg aus- 
wuchs, auch als ein naher Landsmann zu betrachten. Die Viographie ist noch. in ihrer 
zweiten Auslage (Berlin und Stuttgart, Spemaiin, 1.90-L, zwei starke Oktavbande) das 
Werk keines anderen als Allgeyers. Die Drucklegung Jedoch hat er"uicht mehr gesehen; -der 
bekannte Kunsthistoriker Professor Karl Neuuiann, der sich früh sur Feuerbach interessiert 
hatte und in Beziehung zu dessen Familie sowie zu Allgeyer getreten war, '-hat das Brief) 
herausgegeben, ein Vorwort und einige sachliche Randbeinerkungen beigcfugt, aber -die 
Pietät und Klugheit ge-ubt, Allgeyers Werk ganz als dessen Eigentum stehen zu lassen. 
Dagegen ist das beigesugte Verzeichnis der Werke Feuerbachs, der Genialde, söIntwurfe, 
Skizzen, Zeichnungen, in seiner weitgehenden Sorgfalt ein besonderer Verdienstanteil 
des Herausgebers. Wie sich von selber versteht, muß die vorliegende Monographie, auch 
wenn sie zu sonstigen Quellen und Erkundungen im einzelnen greift, für das stofslich 
Tatsächliche zu dem umfangreichen Werke Allgeyers in dem Verhältnis eines dankbaren
        

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