Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklin
Person:
Ostini, Fritz von Böcklin, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-626016
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-626662
44 O Bd O Bd  Bd s 8d8ddd8d O D s E38i XIXX C O CCC OZEKKXI 
lassen auch den Ton ahnen, den sich der Käufer gegen den Künstler erlauben 
durfte. Noch drastischer geht das alles aus einem Briefe hervor, den Böcklin im 
März 1866 an den Baron  damals hatte Schack ja den heißersehnten Grafen: 
titel noch nicht errungen  schrieb. Im Text des großen Böcklinwerke5 LBand 1VJ 
finden wir den Brief abgedruckt. Böcklin dankt darin für einen Wechsel von 
250 Gulden und schreibt dann: ,,Daß Ihnen aber alle drei zugesandten 
Gemälde mißfallen haben, wirkte so entmutigend, besonders da ich das 
Abb. 39. 
Bildnis 
der Tochter des Künstlers cFrau Klara BruckinannJ. 
1872j73. 
cZu Seite 72.J 
Gegenteil zu hoffen gewagt, daß Tag um Tag verstreicht, ohne mich dem Ziele 
merklich näher zu bringen. So iibersende ich Jhnen, verehrtester Herr Baron, 
diese paar Zeilen und verspare fernere Anzeigen auf einen späteren Brief, da 
auch dieses überwunden sein wirdlH Wieviel Tragik liegt in diesen letzten 
Wortenl 
Auch der zweite römische Aufenthalt Böcklin5, der von 1862 bis 1866 
gedauert hat, brachte dem Künstler Sorgen und Aufregung genug, und in der 
ersten Zeit sind wenige von seinen bedeutenden Werken entstanden. Es war eine 
Zeit des SuchenS und der kiinstlerischen Umgestaltung und vor allem eine Zeit der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.