Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Böcklin
Person:
Ostini, Fritz von Böcklin, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-626016
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-627159
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dazu  neben Sandreuter und Welti der einzige richtige Vöcklinschiiler, der in 
der Kunst eine Rolle spielt. Vorübergehend war der verdienftvolle Leiter der 
Nationalgalerie in Berlin, der als Direktor der Münchner Pinakothek verstorbene 
Hugo von Tfchudi, der in Wort und Tat erfolgreich für die Anerkennung der 
Größe BöcklinS gewirkt hat, in Florenz. 
Böcklin schlug fein Studio im Atelierhaufe Wladimir von Soertschkosf5 auf, 
des ruffischen Kunftfreunde5 und trefflichen Gla5malerS, von dem ein farben: 
prächtigeS GlaSbild über einem Treppenpodest des alten Münchner National: 
Abb. 81. 
Das Spiel der Najaden. 
Museum zu Basel. 
CZu Seite so u. 108.J 
museums prangt. Svertschkoff hat auch in taktvolIster Weise im Jahre 1875, als 
es bei Böcklin recht knapp herging, durch einen ,,dringenden Auftrags, dem Künstler 
aus der Verlegenheit geholfen. So entstand der schöne, farbige Karten zur blumen: 
streuenden ,,Floratt CAbb. 49J, aus dem später wiederum ein kleineres Olbild 
geworden ist, ein Werk von herzerquickender Farbigkeit CEinschaltbild bei Seite 1J. 
Leider scheint ein Glasbild nach dem Karten nie ausgeführt worden zu sein  viel: 
leicht holt noch einmal jemand die Ehrenpflicht nach, das Werk des Künstlers seinem 
wahren Zweck zuzuführen. Das erste, was Böcklin in Florenz malte, dürften 
die ,,Sirenenst CAbb. 45I gewesen sein, jenes Bildchen voll echten Humors, das 
einst im Besitz des genialen Tonkiinstlers Hermann Levi in München gewesen ist. 
Das Bild ist auf außergewöhnlich derbkörnige Leinwand gemalt und mit köstlicher 
Phantasie hat Böcklin die zwei Sirenen erfunden. Sie sind von einem Felsblock 
derartig geborgen, daß die Schiffer vom Meere aus nur ihre ,,besserett Hälfte
        

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