Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Münchener Malerschule in ihrer Entwickelung seit 1871
Person:
Rosenberg, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-624446
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-625859
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und 
religiöse 
Malerei. 
EIN ,JT3Y3,ährend es eine Zeit lang schiert, als würde  Fortschritt zu einer höheren Entwicklung auf der gleichen 
 die Miinchner Malerei in der rcalistischen Bahn möglich. Auch innerhalb der realistischen Kunst: 
. Wiedergabe des sie unigebenden s2ebens und  1i1id Formenanschauung führen Wege zu einem neuen Jdca: 
 Ä: in der Erneuerung der Stofskreise iind  lismus, dessen Fiindanient die Natur ist, zu welcher jede 
 ksChUJfcJEN Prozednren der alten nieder: neue Stilbildi1iig ininier zurückkehren muß.  
 IU;d1icJe; UITc;EUks;kse1IQME1skCkdV5lkig auf: Ein mächtiger Fortschritt hat in iinserer Zeit stets 
,s.;izks   e en, o ne i an U   F,     
  gluf wen der K tie osiing er Jochsten etwa. rebolntionares. Dei ganze Charakter der Epoche, 
    Uns hCW11zUWAge1I, hc1tsIe in welcher wir lebeii, bringt es mit sich, daß solche Fort, 
zgz3iJTsXÄ m jüngster Zeit, damit von neuem ihre sehritte den Stempel des Überhasteten und Unfertigen des 
starke Lebenskraft beweisend, einen Aufschwung zu jenen Übertriebene1i nnd Bizarren an sich tragen und daß es 
Zielen genommen, welche Corne:    gemUmer Zeit bedarf Ue sich d 
lius und den Seinigen als die edel:   z blanke Kern ans der krausen Scl it 
skCU 9AYkEUs FVkUiCH UlkHk SUCH in  enthüllt. So ging auch mit Qui 
ihremSim1e. ComMns würdesich Wiss:   neuen AufscJwung in der religiösen 
U1ikEUkVÜfkUU9 Volk den TEHgiöfCU Lii.LTIT.s     Malerei der MiinChener Scl 1ile 
Gemälden der neueren Münchener       die voii Paris sich aiis5likcite,Hdk 
        
sie eben o ol eri ti d   ei X      
         
erkannten Grundsätze der modernen   :  J sJm M e tung gewesenen 
    H.     malerischen Griiiidstit,3,e, welche, wie 
Malerei an, wie sich einst Corne:     F.  alles wnMeuscm ordnen. W r 
lius an den edlen Natiiralisuins   IX.    Mit Und amiU,m Gcsnd, 2 Mk; 
eines Dürer anschloß und aus dem:   As    Kmnkem OGroße3I m.tnnKelV  W 
selben einen neuen Stil heraus:        mjschk. Der Kü1I;tlerI welceel:e.m 
bildete. Die Münchener Malerei       J     . , M 
         ist Munchen als begeisterter Apostel 
wurde sich zii den gesunde11 Entivick: 7     X  dieser neuen Lelrc f t t  
Iiiisgsgssciseiiiiisnsch1idherDiiigeiii  ;  O mais H  , Im He re M M 
Wsd    it Eis DE W l1estandig wachsen: 
i ersprnch gestellt haben, wenn      den Erfolgen und mit einer s,c 
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sie wie IV ZU Comelms .3Ur.Ukk9e. Fkj3 Von UHde, immer mehr vertiesenden, immer 
kehrt ware. Nachdem sie einmal  mehr iiberzeugenden DarstelIungss 
girtm:I:ll:e:  Phiole: al: die eigentliche  kunst verteidigt hat, ist Fritz von Uhde. Dieser Begründer 
t k ;  te erer ann iin sich, aus fah:  einer neuen malerischen Ausdrucksform, zugleich ein Zeichner 
s rci ten pekulationen und transszendentalen Phantasieen von vollendeter Virtuosität, ist, wie sein Vorbild Menzel 
zur rTalen ZZ3irklichkeit zuriickkehrend, in das Volkstum, dessen Jllustrationen zum Leben Friedrichs des Großen 
in we chem sie selbst wurzelt, versenkt hatte, war nur ein  aus den Jüngling einen tiefen und entscheidenden Eindruck
        

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