Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
von K bis Z
Person:
Sulzer, Johann Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-616996
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-624232
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griffe und seltenen Einfälle, in den Reden des wizis der Wollüsllinge thut, die allen Geschmak an naht: 
gen Kopfes.  E haften und gesunden Speisen verliehren, und des: 
Es erhellet hieraus, daß der Wiz eine derGrundi Wesen M MS WMhIkcbkEkt VSki7t1kM, M M Mk 
lagen des zur Kunst nöthigen Genus sey. Denn SWkE Des 3KZkPUJ3 VMVV7M CHOR VEkskbWIU7 
da die lcbhafie Rührung der Einbildungsktaft eine Wiss DIE WIzks Esset AUGUST Fell V2kf0II DE GOe 
der nothwendigsten Wiirkungen der Werke des Eies schtM1ks; UND sM,VDIF das ZU WITH PG CI 
schmaks ist, der Wiz aber gerade dahin zielt, so ist lWMEksil7Fh VVkzU9kIFh Rath VIII UMl7EF;k, Jst sFhvtt 
kk eines der .Haupkmikkcl einein Gegenstand, der an so t:erdoiIben, daß die sThlJnet1 Künste die hellfumesIe 
sich nicht Neizimg genug hätte, äsiheiische Kraft zu J1Biirkiing, die man vonihnen zu eriv.artenFhat., an 
geben. Eine an sich unbedeutende Begebenheit, Von Ihm MChk .Mshk khUU k3M1Mi DIE gkUUdIIEhl7e 
einein   ekzZhlk, kann sehr UnkejthaIk2nd Rede, dCrIn Un solchCs  ZU ernßlIcher UebcrPe5 
werden. Der gemeineste Gedanken, dieSchildetung 9UU9 dklTM, 1VA8eZU fEkUDIU Ws1WJ1 JMMITE MS 
des uncrheblichsien Gegenstandes, geivinnt durch den Mk; .Ek1MJh.UEt lVIvIkDTs EVEN ,IVEUtgSk WükkUUiJe 
Erkenne des Wizes einen Reiz, der ihn für Messe  Als M wissest Emfk1lIi West mehr richten DIE 
schen von Geschiiiak höchst angenehm macht. fThl3M;1 KERFE EBOOK Wem lF3VIk MS, lDElTM END 
Wiss ss     Wiss  gut:  
Dann Wien sont so Muß er mit SäWmM Ver: Wizes die Schivächung der Weichlithkeit eis.ahrert 
Hunden Und Von VWMd Und sum BWtWmn9 hat Darum sollten Kunstrichter denen dietAus: 
sT1EkM 3V9kVeUs Oh77e SchaWnn Wird er leicht breitung des wahren und gründlichen Geschmaks am 
ifaMhs aUsschweifmd Und so gar abgW9mam Fmd Herzen liegt auf nichts mehr wachen, als auf die 
Wink ihn,Mcht.e.me MWYe Bk.UnhTgUng.lis9Wet; Hinterireibung des Mißbrauches, der insgeinein 
so wird ei uiizeitig, abeniheuer ich, u ertrte en un von dem Wize gemacht wird, so bald die schönen 
sÖaVMh0    Künste bis zu einer gewissen Verfeinerung geirie; 
Man muß uberhauut die Aeußetungen des Wizes den ,VokM,.  
als ein Getvsirz ansehen, und geradeiden Gebrauch       
davon machen, der bei; Zurichtung einer Mahlzeit DIE M WIz 9kST.MIFCh Dazu VWFk, ds4ß gklVllTt 
Von diesem gemacht wird. Ganz Von Gewükze wich V.orsielluqngeii, die in ihrer wesentlichen Beschaffens 
kein Gericht gemacht; doch etwa ein kiemes Skhzi, heit die eiufnierssanikeit nicht genug reizen, dadurch 
then, mehr zur Wollust, als zur Nahrung, hinge; L2kW Und 0I7bEtisChE Kritik bekommen; so VtkskEhk 
sezt.s Aber jede zur Nahrung bestimmte Speise Es Ach VOI1,f2Iblk, daß fM1.Gebtc1UCh bit; G8gMs 
wird damit etwas erhöhen es sey man, daß sie ständen, dieean s7ch.Lebhaftigkeit und Rcizung ge; 
schon an sich hinlcingiichen Reiz für den Gesthmak Ums hs1bstF, 1IbskAüFtg, Weh wol Mk sOhäDIlCb sE12s 
habe. Gerade so ,,ekhz;k ,z M, mit dem. Wjzk, Wie er einen gemeinen Gedanken erhebt, so be; 
Blos wizig können kleinere zur Ergözung und zum Ml2Mk Er kMfM starken Und W1CbtIgM etwas von set: 
Scherz g,mm,hke Werke k,kk Kunst  in net: Kraft, indem er die Aufinertsainteit von dem 
größern Werken, M schon eine hzk,m ;zz,skzmmM,g Wesentlichen auf etwas Zufa.lliges lentet. .Wo der 
haben, muß er niemals herrschend sehn, sondern Verstand durch große und wichtige Wahrheit zu er: 
blos der schon an sich wichtigen Materie einen,ek; leuchten, oder wo das Herze durch pathetischen, oder 
was erhöheten Gesehmak geben.  zärtliche; Gx,gle:äjIandeSzusriihrcn äist,r da bleibtbdex 
ZU seist Wiss esse des es see Weis Eis .2..Iik3Ts3T22.k ;I.kk2..o ITULJLI2XP.JFIgTZ Sees, 
brauch UökW M, ermüdet, UWMM M, den spiehlund zu der spottenden Sathre ist so übel wär 
Geist Und das Herz nähWdm Kräfte, die schon M er in dem Trauerspiehl und in andern pathetischen 
dem SkVffue9m, Und macht, daß das, was MS, Werken angewendet Je feiner et ist je. mehr be: 
M, few Gutes blos angenehm wird. Iß er ein, leidiget er den guten Geschinak wo d:is Eier blos 
mal im Reiche des Geschmaks herrschend geworden, M Enden Mk der VeMand, blos Me;mä und 
so thut er eben die verderbliche Wüikung, die der bm7:tleilen,.wiu 
ukiiiiaßige Gebrauch des Geiviirzes in der Lebensart , .  
Zwitter Theil.   Un U u U u u Wolklang.
        

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